Deutsch-Projekte

9. Klassen im Einsatz!

„Mama, lies noch ein wenig weiter, bitte!“, „Papa, noch eine Geschichte!“, so tönt es jeden Abend aus vielen Kinderzimmern, kurz bevor das Sandmännchen seinen Zaubersand verstreut.

Und damit unsere Schüler*innen am Gabelsberger-Gymnasium dieses wohlige Gefühl nicht vergessen, sorgen wir jedes Jahr u. a. am 17. November, dem Weltvorlesetag, mit verschiedenen Aktionen dafür, dass sie sich daran erinnern, wie schön es ist, wenn einem vorgelesen wird.

Dieses Jahr waren wieder Schüler*innen aus der 9. Klasse als Vorleser*innen unterwegs. Die gesamte 9c und ein Teil der 9a beteiligten sich an der Aktion. Gespannt harrten unsere 5.-Klässler*innen darauf, was wohl passieren würde.

Erwartungsvolle Gesichter nehmen den anfangs teilweise durchaus noch ein wenig nervösen Leser*innen bald die Scheu und so hört man auf dem Gang aus den Klassenzimmern nach kurzer Zeit bereits vergnügtes Gelächter und interessierte Fragen tönen.

 

 

Ganz egal, ob ein Sachbuch über Piraten, ein spannendes Abenteuer der Reihen „Die drei ???“ und „Die drei !!!“ oder unterhaltsame Entscheidungsgeschichten auf dem Programm stehen, das Vorlesen kommt richtig gut an.

 

Einige Stunden haben die Schüler*innen der 9c im Vorfeld schon investiert, um den Vortrag möglichst perfekt abzuliefern, nicht zu schnell, laut genug, mit Blick ins Publikum und gut betont, Mimik und Gestik möglichst noch dabei, das will geübt sein! Manche teilen als kleines Zuckerl sogar noch Steckbriefe zu den vorgelesenen Büchern aus, die man übrigens in den Lesekisten finden kann.

 

Am Ende sind sich alle einig: Der Einsatz hat sich voll rentiert! Und das nicht nur für die Jüngsten unter uns. Mit glänzenden Augen, die Wangen leicht gerötet, schweben die „Großen“ am Ende der Stunde fast aus den Klassenzimmern. „Mein Gott, sind die süß!“, „Und die haben so toll mitgemacht!“ ,„Das war richtig schön, ehrlich!“, sind nur ein paar Kommentare, die spontan aus ihnen heraussprudeln.

Was mehr kann man sich wünschen?

Text: C. Gratzer

Bilder: B. Heinl