Biologie
„Erstaunen ist der Beginn der Naturwissenschaft.“
(nach Aristoteles, griechischer Philosoph)
Dieses Erstaunen und die Neugier wie Interesse für naturwissenschaftliche Vorgänge und Phänomene versuchen wir, die Lehrerinnen und Lehrer der Fachschaft Biologie bei unseren Schülerinnen und Schülern zu wecken und in entsprechender Weise zu fördern.
Schülerinnen und Schüler beim Mikroskopieren, NuT, 5. Jgst.
Dieses Erstaunen und die Neugier wie das Interesse für naturwissenschaftliche Vorgänge und Phänomene versuchen wir, die Lehrerinnen und Lehrer der Fachschaft Biologie, bei unseren Schülerinnen und Schülern zu wecken und in entsprechender Weise zu fördern.

Das Wort Biologie leitet sich aus dem Griechischen ab.
- bio: das Leben
- logos: die Lehre, das Wort
Die Biologie ist also die Wissenschaft vom Leben und den Lebewesen.
„Als Wissenschaft von den Lebewesen liefert die Biologie einen wesentlichen Beitrag zu einem evolutionsbiologisch geprägten Weltbild. Sie erforscht die belebte Natur und den Menschen als Teil dieser. Mit diesem Beitrag zur Welterschließung wirkt die Biologie entscheidend bei der Bewältigung aktueller und zukünftiger wissenschaftlicher, wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Schlüsselprobleme mit. Biologische Erkenntnisse sind für die Medizin, die Sicherung der menschlichen Ernährung, den Klimaschutz und folglich für die Erhaltung unserer Lebensgrundlagen und Gesundheit sowie der Biodiversität und intakter Ökosysteme bedeutsam. Ferner sind sie auch zunehmend für den technischen Fortschritt von höchster Relevanz. Als Ausgangspunkt ethischer Debatten nehmen biologische Erkenntnisse und Verfahren Einfluss auf die künftigen Werte menschlicher Gesellschaften.
Der Biologieunterricht ermöglicht es somit den Schülerinnen und Schülern, sich bei der Auseinandersetzung mit gesellschaftlich relevanten Themen, etwa zur nachhaltigen Entwicklung, zur Biotechnologie und Gentechnik oder zur Reproduktionsbiologie, aktiv, konstruktiv und auf der Basis von Fakten sowie unter Bezug auf Wertvorstellungen an gesellschaftlichen Diskussionen zu beteiligen. So werden die Schülerinnen und Schüler bestärkt, unsere Welt auch in Zukunft sinn- und verantwortungsvoll sowie nachhaltig mitzugestalten. Sowohl für die unmittelbare Begegnung mit der Natur als auch für das Erleben der Biologie in Wissenschaft, Forschung und der Arbeitswelt sind Exkursionen und die Zusammenarbeit mit außerschulischen Lernorten von entscheidender Bedeutung.“
(s. Lehrplan Bayern, Fachprofil Biologie).
Der Biologieunterricht im G 9 beginnt in der 5. Jahrgangsstufe im Rahmen des Faches Natur und Technik. Natur und Technik setzt sich in der 5. Klasse aus dem Bereich Biologie und dem naturwissenschaftlichen Arbeiten NA zusammen.

Im Fach Natur und Technik begegnen die Schüler der Biologie als Naturwissenschaft am Gymnasium, es stellt zugleich eine Brücke zum Heimat- und Sachunterricht der Grundschule dar.
In der 6. Klasse wird der Biologieunterricht mit dem Fach Informatik kombiniert und in der 7. Klasse liegt der Schwerpunkt in Natur und Technik bei Physik.

Die Betrachtung des Menschen, der Wirbeltiere und Blütenpflanzen vermittelt ihnen einen Einblick in biologische Zusammenhänge und führt sie zu grundlegenden Kenntnissen über den eigenen Körper, typische Arten in ihren Lebensräumen, Wechselbeziehungen in Lebensgemeinschaften sowie einige Verhaltenselemente bei Tier und Mensch. Wichtige Ziele sind dabei, auch Interesse und Freude an der Natur aufzubauen und zu bewahren.
Ab der Mittelstufe der 8. Klasse gibt es das Fach Biologie bis einschließlich zur 10. Klasse.
Aufgrund ihrer Fähigkeit, zunehmend abstrakter zu denken, setzen sich die Jugendlichen im Biologieunterricht ab Jahrgangsstufe 8 mit komplexeren Themen aus den Bereichen Evolution, Genetik, Zellbiologie, Ökologie und Physiologie des menschlichen Körpers auseinander. Daneben werden die fächerübergreifend zu behandelnden Themen Suchtprävention sowie Familien- und Sexualerziehung über die biologischen Grundlagen hinaus erneut aufgegriffen.
In den Jahrgangsstufen 12 und 13 erwerben die Lernenden in den Teildisziplinen Genetik, Stoffwechselphysiologie und Neurobiologie ein vertieftes Verständnis von Lebensvorgängen auf zellulärer und molekularer Ebene. Die Beschäftigung mit Inhalten der Evolutions- und der Soziobiologie sowie der Ökologie erfordert zunehmend ein Denken in Systemzusammenhängen.
In der 11. Jahrgangsstufe besteht zudem die Möglichkeit, ein Projekt-Seminar (P-Seminar) mit einem biologischen Thema zu wählen und in der PuLSt ab Jahrgangsstufe 12 kann ein wissenschaftspropädeutisches Seminar (W-Seminar) belegt werden, in dem die Schülerinnen und Schüler eine Seminararbeit zu ihrem selbstgewählten Schwerpunkt anfertigen.
In der Auseinandersetzung mit Anwendungen biologischer Kenntnisse, z. B. in der Bio- und Gentechnologie, lernen die Schüler Möglichkeiten, aber auch Grenzen und Gefahren einer dynamischen Wissenschaft kennen (vgl. Lehrplan Bayern, Fachprofil Biologie).
Durch naturkundliche Exkursionen, Workshops und Expertenvorträge in den verschiedenen Jahrgangsstufen wird der Biologieunterricht an unserer Schule bereichert und ergänzt. Zudem engagieren sich die Schüler mit ihren Lehrkräften an zahlreichen Projekten und bei naturwissenschaftlichen Wettbewerben.
Fachschaft Biologie, StDin Barbara Müller
















