Es ging einst ein Deutschkurs in Wien umanand …

 

Gedicht zur Wienfahrt von Hannah Reitinger

 

Alles begann am Donnerstag in der Früh,

Lukas und Kathi gaben sich beim Programm ganz schön viel Müh´.

Die Fragen vom Tagesquiz waren teils ziemlicher Quark,

zum Beispiel: Wie groß ist der Prater im Vergleich zum Central Park?

 

Doch was soll‘s, bei drei richtigen Antworten gab‘s einen Preis:

ein Bierzeichen für eine Maß im Freundeskreis.

 

Noch nicht in Wien angekommen, waren wir schon im Party-Gebiet,

ein achtköpfiger-Bob raste durch den Bus zum Bobfahrerlied.

So riskant wie unser Busfahrer fuhren wir aber nicht,

er rangierte um sein Leben, dass ja kein Fenster bricht.

 

Gleich nach der Ankunft im Hotel ging‘s weiter,

vorbei an Goethe und Schiller, meine langjährigen Deutsch-Begleiter.

 

Literaturmuseum war eher nicht so meins,

Backhendl oder Wiener Schnitzel gab‘s da nämlich keins.

Das hab´ ich aber danach im Schweizerhaus genossen,

beim Fuatgeh´ n hinterher hat sich eine super Truppe zusammengeschlossen.

 

 

Am nächsten Tag vom Kunst-Haus zum Sigmund Freud,

da hab´ ich meine Anmeldung für die Fahrt ein wenig bereut.

 

Die Begeisterung kam im Haus der Musik wieder zurück,

als ich den Taktstock dirigierte zu einem berühmten Stück.

 

Das Schloss Schönbrunn durften wir selbst erkunden,

Schätze von Sissi haben wir leider keine gefunden.

Den Wiener-Schmäh lernten wir nachts auch kennen,

genauere Einzelheiten dazu möchte ich jedoch nicht nennen …

 

Mit feschen Wienerinnen bandelten unsere Burschen an,

am Gallimarkt gibt‘s hoffentlich ein Wiedersehen dann.

Bis dahin: „Servus“, „Baba“ und „Küss die Hand, gnä´ Frau“,

Wien ist immer eine Reise wert und eine Schau!

 

 

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