Besuch im Genetik-Labor der Uni Regensburg

 

Die Universität Regensburg bietet Schulklassen die Gelegenheit, im Rahmen eines Schülertags selbständig Experimente zu wechselnden Themen durchzuführen, um fachtypische Fertigkeiten zu schulen oder den naturwissenschaftlichen Erkenntnisgewinn voranzutreiben. So ging es für 25 SchülerInnen der Q11 des Biologiekurses von Frau OStRin Barbara Müller in Begleitung von StRefin Fenja Hüttinger ins Genetiklabor, in dem zwei Studenten der Universität die Versuche leiteten und den Nachwuchsbiologen die Anwendung von Routinemethoden der Molekularbiologie näherbrachten. Somit wurde das in der Schule behandelte theoretische Wissen durch Praxiserfahrungen ergänzt. Die beiden Betreuer leiteten die SchülerInnen so an, dass diese die Anfertigung und Auswertung eines genetischen Fingerabdrucks und die Isolation von DNS aus einer Tomate selbständig durchführen konnten. Diese Routinemethode der Forensik verwendet sogenannte VNTR-Regionen (sich wiederholende nicht-codierende Abschnitte der DNS), die vererbbar sind und deren Kombination bei jedem Menschen einzigartig sind – mit Ausnahme von eineiigen Zwillingen. Einige Arbeitsschritte wie z.B. das Gießen des Agarose-Gels zur Auswertung, das Mischen der sehr geringen Flüssigkeitsmengen im Mikroliterbereich und das Beladen des Gels erforderten viel Geschick – wurden aber von allen Schülern bestens gemeistert. So konnte am Ende von jeder Gruppe der Täter anhand seiner DNS eindeutig identifiziert werden. Im zweiten Versuch erlernten die Schüler die DNS-Probenaufbereitung aus einer Tomate. Sie isolierten die DNS und machten diese in Form eines Knäuels sichtbar. Als Erinnerung war es jedem Teilnehmer erlaubt, die extrahierte DNS in einer kleinen Plastikkapsel mit nach Hause zu nehmen.

 Felix Schmid

 

 

 

 

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