Sicherheit bei der Schülerbeförderung

 

Die Sicherheit bei der Schülerbeförderung ist ein Anliegen des Landkreises Kelheim. Der RBO Ostbayern hat dafür zusammen mit der Verkehrsgemeinschaft des Landkreises Kelheim ein spezielles Sicherheitstraining entwickelt. Jedes Jahr organisiert das Landratsamt daher ein Verkehrssicherheitstraining für alle 5. Klassen aller Schulen im Landkreis.

 

Zum Training am Gabelsberger Gymnasium war auch der Dienststellenleiter der Mainburger Polizeiinspektion und Vertreter für die Verkehrswacht Johann Stanglmair gekommen und vom Landratsamt Carola Kreuzpaintner von der Stabstelle ÖPNV. Das Training selber wurde vom RBO Regionalbus Ostbayern Andreas Huber und Martin Grübl durchgeführt.

 

Los ging es mit der Einfahrt des Busses auf dem Schulparkplatz. Mit Pylonen wurde eindrucksvoll gezeigt, wie weit der Überhang des Busses über den Bürgersteig geht und die Pylonen flogen. Künftig wissen die Schüler, dass man bei der Buseinfahrt einen bestimmten Abstand respektieren sollte. Weiter ging es mit dem Einsteigen mit Schulranzen. Der Schüler Jacob, der an diesem Tag Geburtstag hatte, durfte den Platz des Busfahrers einnehmen. Mit ein paar Tricks, wie dem zügigen Durchgehen und der Schultasche in der Hand ging es weiter. Im Bus wurden ausführliche Maßnahmen für den Notfall erklärt. Wie man wann im Notfall den Bus wie verlassen kann, wurde einschließlich der Hilfsmittel erklärt. Erstes Gebot sei immer Ruhe bewahren, Mitschülern im Notfall zu helfen und wenn man für den Notfall Bescheid weiß, fällt vieles leichter. Zur Aufgabe wurde den Schülern mitgegeben, in ihrem Bus mal zu sehen, wo Hammer, Feuerlöscher, Notausstieg oder die Türöffnung sind. Den Feuerlöscher konnten man nicht testen, dafür solle man zur Jugendfeuerwehr gehen, dort wird dies ausführlich erklärt und vorgeführt. Danach gab es eine kurze Busfahrt über den Parkplatz und in die Mitte des Busses wurde eine Tonne gestellt, als Platzhalter für einen Schüler. Bei einer Bremsung mit nur 30km/h sauste die Tonne quer durch den Bus und überraschte die Schüler, was im Notfall passieren könne. Künftig sich fest an einer der Haltestangen festzuhalten, wenn man keinen Sitzplatz hat, war das eindringliche Gebot von Martin Grübl, der die Aufgaben des Busfahrers bei diesem Training übernommen hatte. Absolut verboten ist das Schubsen und Raufen beim Ein- oder Aussteigen, da man bei dieser Gelegenheit unter den Bus geraten kann. Der Busfahrer hat zwar einen Rück- und Seitenspiegel, aber der „tote Winkel“ schränkt die Sicht ein. Grübl riet den Schülern, wenn geschubst oder gerauft wird, soll man einfach Abstand halten und so Sicherheit gewinnen. Nach einer Schulstunde Training kam die nächste 5. Klasse.

 

Schulleiter Alexander Wildgans und Studienrätin Dr. Gisela Meier-Orschler, Sicherheitsbeauftragte des Gabelsberger-Gymnasiums bedankten sich für das ganz besondere Training der Schüler.

 

 

 

 

 

Text und Bilder: Isabella Goossens, Hallertauer Zeitung

 

 

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