Projekttag am Gymnasium

 

Mit dem Projekttag endet im abgelaufenen Schuljahr am Gabelsberger Gymnasium das Lernen. Lehrer, Schüler und Eltern hatten unter der Koordination von Oberstudienrat Rudolf Schiller eine unglaubliche Vielfalt an interessanten Projekten angeboten. Die Schüler nahmen alles mit Begeisterung an. 

 

Außerhalb der Schule waren bei der VHS ein Backkurs, Modellflug für Anfänger bei MBC Ikarus, Besuch der Aktivreitanlage Mainburg und des Flugplatzes Manching, ein Beach-Volleyball-Spiel, Tauchen im Schwimmbad, Besichtigung der Feuerwehr und Judo in der Grundschule auf dem Programm.

 

Auch im Schulgebäude waren mit Nebengebäude zwei Stockwerke nur für Projekte vorbereitet worden, bei denen jeder etwas für seine Vorlieben fand. Für die „Künstler“ gab es von der Filmanalyse, über das Drehen eines Klassenfilmes, bis hin zur Gestaltung der Drahtplastiken für den neuen Kreisverkehr viel Angebot.

 

Polnisch und Schwedisch für Anfänger mit Landeskunde, ein englisches Drama zu proben, Freundschaftsbänder knüpfen, ein mit Seidenmalerei kunstvoll verziertes Tuch gestalten, Kinderschminken mit Masken basteln und vor allem die Vorbereitung von Spielen für das Schulfest fanden ebenfalls reichlich Interessenten.

 

Sportliche Bereiche waren Fußball, Tennis, Tanzen, Jonglieren und ein Spieleparcour.  Vielfältig war auch das Spieleangebot wie das Strategiespiel Warhammer mit allen möglichen Gestalten und Figuren, Schachturnier, Schafkopfen, Watten und ein Yu-Gi-Oh-Turnier.

 

Im kulinarischen Bereich hatten sich ebenfalls viele Schüler und Schülerinnen eingetragen und es duftete herrlich aus den Klassenzimmern. Die Schokoladenwerkstatt zauberte traumhafte Schokospieße mit Früchten, Cocktails und Smoothies luden zum Kosten ein, ein Vortrag zum Thema fast food mit Anschauungsmaterial und die „Grüne Küche“ vervollständigten das Thema.

 

Obwohl es nicht so besonders warm war, nahmen sich einige Schüler und Lehrer den Schulteich vor, der nur noch aus Schilf und Pflanzen bestand und nach fünf Jahren dringend eine Überholung benötigte, damit man den Teich auch wieder als solchen erkennen kann.

 

Einige Schüler bastelten nach dem Schulfest-Motto „Dschungel“ die umfangreiche Dekoration für das gesamte Schulhaus und den Pausenhof.

 

Im Bereich Musik fanden sich zwei junge Damen, die den Bestand an Musikalien computertechnisch erfassten und in einem anderen Zimmer wurden Lieder für den Gottesdienst vorbereitet. Der Sanitätsdienst stellte mit Theaterschminke zuerst die „Opfer“ bereit, um sie dann fachgerecht zu verarzten. Weiter sammeln sie weiterhin Geld für einen Defibrillator, der im Schulzentrum sicherlich eine sinnvolle Einrichtung wäre. Fleißig gebastelt und vorbereitet wurden Lose und Preise für die Tombola zum Schulfest und mit viel Aufwand und körperlichen Einsatz verwandelten Schüler ein Klassenzimmer mit reichlich Schwarz und viel Phantasie in eine Geisterbahn. Standardmäßig war auch in diesem Jahr das Raketenbauen im Angebot und dass es funktioniert, bewiesen die über 100 m hohen Abschüsse auf dem Fußballplatz.

 

Das galt auch für das Vogelhäuserl bauen, das großen Zuspruch bei den Jugendlichen fand.

 

Neu angeboten wurde heuer das Konstruieren eines Morseapparates und obwohl das System veraltet ist, lernte man dabei, was ein Widerstand ist und wie man fachgerecht lötet.

 

Mit Begeisterung trainierten Schüler, wie man sich einem Hund richtig nähert und wie man deren Zeichen korrekt deutet. Dazu gab es noch viel Spaß bei der Personensuche der Vierbeiner.

 

Sehr gut besucht war auch der Kurs mit Einführung in die Computerprogrammierung. Nach so viel Aktivitäten stellten die Schüler fest, dass Spielen und nicht lernen auch anstrengend sein kann.

 

 

 

Text und Bilder: Isabella Goossens, Hallertauer Zeitung

 

 

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