Projekt netzgänger am GGM etabliert

 

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Informationen sind ständig verfügbar, wir kommunizieren über Internet und Smartphone, tauschen unkompliziert Fotos aus, sind in sozialen Netzwerken mit Freunden und Bekannten vernetzt, nutzen Online-Banking, Internet-Shops und Mediatheken. Für Kinder und Jugendliche stellt dies oft eine Selbstverständlichkeit dar. Sie sind damit aufgewachsen und beginnen früh, eigenständig mit PC und Internet umzugehen und die Möglichkeiten, die sich ihnen bieten, für sich zu nutzen. Mit all den Chancen, die dies mit sich bringt, gehen jedoch auch Risiken einher, auf die viele Kinder und Jugendliche nicht ausreichend vorbereitet sind. Durch den Austausch mit Gleichaltrigen verfügen die SchülerInnen zwar häufig über die neuesten Apps, Installationsmöglichkeiten und technisches Wissen – was häufig weniger angesprochen wird, sind soziale und lebenspraktische Medienkompetenzen: Was kann ich in meinem Profil in sozialen Netzwerken problemlos angeben? Wie reagiere ich darauf, wenn jemand in meiner Umgebung im Internet gemobbt wird? Wo liegt die Grenze zwischen einem gemäßigten und riskanten Ausmaß an Computerspielen?

 

Das Präventionsprojekt Netzgänger 3.0 setzt an diesen Punkten an und vermittelt Schülerinnen und Schülern zwischen zehn und zwölf Jahren neben Wissen auch Handlungskompetenzen für einen risikoarmen und reflektierten PC- und Internetgebrauch.

 

Um die jüngeren SchülerInnen möglichst gut zu erreichen, wurde es als Peer-Projekt entwickelt. Das bedeutet, dass Jugendliche aus einer höheren Jahrgangsstufe zu Multiplikatoren ("Peers") ausgebildet werden, die ihr Wissen dann an jüngere SchülerInnen weitergeben. Diese Modul-Ausbildung erfolgte mit unseren Peers aus der 10. Jahrgangsstufe im Februar in München. Ihr Wissen gaben sie Anfang Juli in jeweils drei schulstündigen Tutorien an die jüngeren SchülerInnen weiter, so dass hieraus zwei ganze Projekttage für die 5. Klassen erwuchsen. Mit medialer Information auch später kompetent umgehen zu können ist die Basis für gesellschaftliche Teilhabe und spielt beispielsweise eine entscheidende Rolle dafür, wie Heranwachsende sich künftig beruflich oder politisch sozialisieren. Wer in der Schule Kompetenz im Umgang mit medialer Information fördern will, darf sich deshalb nicht darauf beschränken, Präventionsprojekte für die Unterstufe anzubieten. So wird im kommenden Schuljahr für die Oberstufe (Q11) ein neues Profilfach eingerichtet, das unter Leitung von Frau Bindan und Herrn Glas die Peer-Ausbildung der Unterstufe vertieft, neue Ansätze für die Mittelstufe ausarbeitet und wichtige mediale Inhalte für die Oberstufe (wie beispielsweise Urheberrecht und Datenschutz) erarbeitet.

Die „Medien-FAIR-Wender“: Peers des netzgänger-Projekts und Teilnehmer des Profilfachs in der kommenden Q11

 

OStRin Ute Bindan

 

 

 

 

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