Gymnasiasten planen zusammen mit der Stadt Mainburg eine neue Sehenswürdigkeit


Eine gute Idee hatte das P-Seminar von Oberstudienrat Thomas Dürmeier zur Bereicherung der Stadt Mainburg. Mit einem Planetenweg möchten sie Einheimischen und Besuchern das Weltall mit seinen Planeten näherbringen. Die Anordnung der Planeten ist im verkleinerten Maßstab auf einer Wanderstrecke von über 5 km zu erkunden. Auf dieser Strecke werden die Planeten wie im Weltall angeordnet. Einen solchen Planetenweg gibt es bisher nur in größeren Städten wie München oder Ingolstadt.

 

Zuerst stand die Erkundung der Umgebung von Mainburg auf dem Plan, mit Einbeziehung der vorhandenen Sehenswürdigkeiten. Dem folgten Gespräche mit Bürgermeister Josef Reiser. Die Vorarbeiten hatte dabei schon das P-Seminar vom letzten Jahr geleistet. Die Objekte sollen mit einer Informationstafel versehen werden und mit Hilfe der Stadt möchte man das Projekt dann in die Tat umsetzen. Wenn alles klappt, soll man auch über eine Handy-App und über die Homepage des GGMs oder über die GPS-Koordinaten direkt auf den Weg zugreifen können. Zur Vorstellung des Projektes war auch Schulleiter Alexander Wildgans gekommen, der das Engagement der Schüler lobte. Der anwesende Bürgermeister Reiser, der mit Stadtbaumeister Ulrich Dempf und Elke Weihardt von der Stadtentwicklung gekommen war, signalisierte die Unterstützung der Stadt und des Bauhofes. Lehrer Dürmeier erläuterte die Vorarbeiten und erklärte die Faszination des Weltalles, die viele Menschen teilen.

 

Oliver Respondek erläuterte danach mit einer Power Point-Präsentation die Strecke vom Heimatmuseum über die Theresienhütte, die Abensauen bis zum Biergarten Zieglerbräu. Damit hätten Besucher auch die Möglichkeit einzukehren und wären zugleich bei der Ankunft wieder in der Nähe des geparkten Autos. Sogar eine nicht eingezeichnete Strecke in den Plan aufzunehmen, wurde bei google maps beantragt.

 

Maxi Tuscher erklärte anhand eines 3D-Modelles, wie die Säulen mit Tafel aussehen sollen. Massive Granitsäulen mit abgeschrägter Seite für die Tafeln sind geplant. Ob man kleine Planeten auf die Säule setzen wird, steht noch nicht fest, da es in der Stadt bereits einige Fälle von Vandalismus gegeben habe. Weiter erklärte sie, wie die Texte der einzelnen Planeten gestaltet werden, welche Besonderheiten sie haben und gab viele Informationen dazu.

 

Herr Dürmeier sagte zu, dass die künftigen P-Seminar-Schüler den Planetenweg pflegen werden. Zum Schluss der Präsentation dankte er Bürgermeister Reiser und der Stadt für die gute Zusammenarbeit, der Schulleitung für die Unterstützung und vor allem den Schülerinnen und Schülern für ihre große Begeisterung. Bürgermeister Reiser versprach, dass das Projekt nicht an der finanziellen Unterstützung der Stadt scheitern werde.

 

 

 

Hallertauer Zeitung

 

 

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