Zusammenfassung vom P-Seminar Schulhofgestaltung

 

Unglaublich engagiert ist das P-Seminar von Oberstudienrätin Barbara Müller mit dreizehn Schülern. 

 
Begonnen hatte es im vorigen Jahr mit einer Gewaltaktion. Der Brunnen im Schulhof wurde aufgegraben, die Leitungen gesucht, erneuert und zur Freude aller Schüler, Lehrer und Ehemaliger, die nie in den Genuss gekommen waren, plätscherte das Wasser aus dem Granit.
 
Im Winter betreuten zwei Schülerinnen die Fütterung der Vögel und setzten sich intensiv mit diesem Thema auseinander. Sie studierten die Lebensweise und welche Nahrung wichtig ist, dann bastelten sie Vogelkästen und stellten mit Kokosfett selber gesunde Nahrung her. Damit die Vögel auch sicher bei der Nahrungsaufname sind, wurden das Vogelrestaurant auf ein hohes Holzgestell platziert. So konnten auch andere Schüler von dem Projekt profitieren und sich im Schaukasten mit Tipps und Tricks für zu Hause informieren.
 
Nun entstand eine neue Idee. Ein Baum sollte den Schulhof zieren. Nachdem schon ein Duft- und Kräuterbett beim Schulaufgang gepflanzt wurde, schien dies die ideale Ergänzung. Ein Felsahorn, der im Herbst wunderschön blüht sollte es werden. Vor allem da diese Sorte trockenheitsverträglich ist, viel Sonne liebt und vor allem das Stadtklima. Voraussetzung war auch noch, dass dieser Baum mit seinen Wurzeln das umgebende Pflaster nicht aufwirft. Dann kam das große Unterfangen. Das fest verlegte Pflaster musste entfernt, das Pflanzloch in einem kleinen Quadrat per Hand ausgehoben und die Betonreste abgekratzt werden. Dem folgte das Setzen von Kantensteinen und der Einbau eines Gitterrahmens. Lars Lauderbach, ein Allround-Genie, war für alles federführend und leitete seine Mitschüler perfekt an. Dann folgte das Auffüllen des Loches mit Straßenbaumsubstrat und der Einbau des Baumes. Damit der neue Baum gerade wächst, wurde er noch professionell mit Stützen befestigt. Und weil sie gerade so im Arbeiten waren, wurden gleich noch die verbliebenen leeren Beete mit Hilfe von Herrn Rabl von Gartenbau Majuntke mit besonderen Kleinpflanzen ergänzt.
 
Aber die Arbeit geht den engagierten Schülern um Lehrerin Müller nicht aus. Der Schulteich, der nur dank Studiendirektor Helmut Steinberger noch existiert, der alle zwei Jahre das Gröbste mit Schülern entfernt, soll ganz neu überarbeitet werden. Geplant ist eine Flachwasserzone mit Kiesbett um vielleicht einen begehbaren Naturerlebnisraum zu schaffen. Und wenn die Zeit noch reicht, möchte man auf einem Grundstück bei der Aktion „Bunte Meter“ mitmachen und die bereits bestehende bunte Wiese vor dem Insektenhotel noch erweitern.
 
Mit ihren Aktionen haben die Gymnasiasten und Lehrerin Müller sich einen bleibenden Wert für viele Generationen von Schülern geschaffen.
 
 
 
 
 
 
Text und Bild: Isabella Goossens, Hallertauer Zeitung
 

 

 

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