"Jugend forscht" am GGM

 

Die Gruppe "Jugend forscht" unter der Leitung von Oberstudienrat Christian Blass ist eine der hochmotiviertesten  Forschungsgruppen am Gabelsberger Gymnasium. Seit September vorigen Jahres wird fleißig geforscht und experimentiert.  Jetzt stellten die Schüler ihre Experimente und Forschungsergebnisse vor.

 

Agnes Pichlmaier und Marlene Pichlmaier forschten und untersuchten, wie man Vokabeln leichter lernt. Sie experimentierten mit den Fünftklässlern. In eine ähnliche Richtung forschten Elisabeth Obermeier und Nina Seidl. Sie untersuchten die Verbindung von Musik und Lernverhalten. Sie konstruierten einen "heißen Draht", der bei Ablenkung oder Lärm ein Signal gab.  Das Ergebnis fiel unterschiedlich aus. Jeder Mensch reagiert anders auf Musik. Sie werden ihre Experimente noch verfeinern.  Arthur Buller hat dem Klimawandel den Kampf angesagt. Verschiedene Gegenstände wurden unter Plexiglas mit einer Lampe untersucht, was schneller erwärmt.  Erste Erkenntnisse sind, das zum Beispiel roter Ziegelstein schneller erwärmt als schwarzer. Andreas Mühlbauer von der Q 11 hat eine bahnbrechende Erkenntnis erhalten. Weil die Batterien von Beleuchtungen immer so schnell leer sind, hat er eine Lösung gefunden, um die unzähligen Batterien zu vermeiden. Veronika Winder aus der Q 11 war bereits im vorigen Jahr mit ihren Ameisen so erfolgreich, dass sie es bis zum Landeswettbewerb schaffte. In ihrem neuen Projekt wandte sie sich den Mäusen zu. Die Nahrungspräferenz hat es ihr angetan. Haben sie Nahrungsaufnahme von Geburt verankert, oder erlernen sie es erst. Dazu hat sie 20 Mäuse untersucht, die sie artgerecht hielt, nach Rücksprache mit dem zoologischen Institut. In zwei Gruppen fütterte sie die Tiere mit normaler Nahrung und ungewöhnlichen Nahrungsmitteln. Das Ganze wurde dokumentiert durch Gewichtszunahme und sozialem Verhalten. Sie stellte fest, dass ungesunde Nahrung zu Fettleibigkeit und vor allem zu aggressivem Verhalten führte. Bedenklich ist, dass  sich dieses Verlangen nach ungesunder Nahrung im jungen Alter sich bis zum Erwachsenenalter fortsetzt.

 

Diese Ergebnisse und Untersuchungen werden demnächst im Regionalwettbewerb in Ingolstadt einer Fachjury vorgestellt und alle hoffen auf einen Preis. Lehrer Blass ist sehr stolz auf seine Schüler und wird dieses Projekt auch weiter führen.

 

Schulleiter Max Leppmeier lobte die Schüler und dankte Lehrer Blass für sein Engagement.

 

 

 

 

 

Text und Bild: Isabella Goossens, Hallertauer Zeitung

 

 

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