Vorteile statt Vorurteile

 

Vorurteile und Berührungsängste konnte man vergangenen Sonntag beim 9. „Café International“ in Mainburg vergeblich suchen. Bei der „Hallertauer Olympiade“ traten Einheimische Seite an Seite mit den zahlreich erschienenen Flüchtlingen an und wurden nicht nur auf ihren Ehrgeiz sowie ihre Geschicklichkeit getestet, sondern mussten auch ihren Teamgeist unter Beweis stellen.

So musste ein Spieler beim „Bananenfangen“ mit verbundenen Augen versuchen, durch helfende Zurufe seiner Mitstreiter eine an einer Schnur befestigte Banane zu erwischen, während ein anderer die Frucht vor seinen Händen wegzog.

Doch auch die klassischen Olympischen Disziplinen wie „Mini-Speerwurf“ mit Schaschlikspießen oder „Bratpfannen-Tennis“ waren vertreten. Das „Bierkrug-Curling“ vereinte als letzte Station mit bayerischer Tradition die Gemüter.

Beim anschließenden Kaffee- und Kuchenverzehr bot sich eine vielschichtige Auswahl gespendeter Leckereien und von REWE gesponserte Getränke sorgten für eine willkommene Erfrischung. Der lockere Austausch bei einer Tasse Kaffee oder einem kühlen Drink schuf interkulturelle Brücken, wobei Sprachbarrieren bei den bemühten Immigranten kaum zu merken waren. Die viel besuchten Sprachkurse der evangelischen Gemeinde lobte auch der anwesende Bürgermeister Josef Reiser und richtete seinen Dank vor allem an den „Unterstützerkreis für Flüchtlinge im Herzen der Hallertau“.

Auch das P-Seminar „Jeder ist anders. Gemeinsam auf dem Weg - zum Glück“ des Gabelsberger Gymnasium Mainburg war mit tatkräftiger Unterstützung vor Ort. Ganz getreu seinem Motto aus der ethnischen Vielfalt der Nationalitäten reichen Stadt Mainburg Vorteile statt Vorurteile zu ziehen.

 

9. „Café International“ in Mainburg am 09.07.2017

 

 

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