P-Seminar pflanzt weiter

 

Das P-Seminar von Oberstudienrätin Barbara Müller dürfte in  die Annalen der Schulgeschichte eingehen.

 

Seit einem Jahr gibt es das Seminar: "Schulhofgestaltung" und hat sich zwischenzeitlich über 10.000 m2 ausgebreitet. Julia Sommerer fand in Jasmin Tischer und Stefan Kuffer hervorragende Mitschüler für das Projekt. Der erste Akt war die Renovierung des Schulbrunnens und obwohl der Akt sich komplizierter und aufwändiger darstellte, als geplant, machten sich Schüler und Lehrerin an das nächste Projekt. Die vor Jahrzehnten angelegten Hochbeete längs des  Treppenaufganges und am Pausenhof waren in die Jahre gekommen und die Säuberung und Neuanlegung als Duft-, Nasch- oder Schattenbeet nicht nur organisatorisch wieder ein Kraftakt. Dann kam der Bau eines Insektenhotels und dazu eine Frühlingsblumenwiese mit Bienenweide auf dem Schulgelände. Weiter ging es in den folgenden Monaten mit einem Weinspalier und dem Bau eines Weidentipis.

 

Die Schüler waren so begeistert, was  mit Liebe zur Natur und vor allem dem „selber zupacken“ alles machbar ist. So wurden noch Sitzgelegenheiten gebaut und ein Geräteschuppen aufgebaut. Für die Vögel wurde ein Futtergestell mit kleinen Futtersilos erstellt und zum Schuljahresende ein Baum gepflanzt. Es kam ein neues Schuljahr und die Schüler waren noch immer begeistert von der Verschönerung und Verbesserung ihrer Schulanlage. Da waren aus den Hochbeeten wieder Unkraut zu entfernen und auch sonst nach dem Rechten sehen. Die Arbeit des P-Seminares nimmt kein Ende und Lehrerin Müller findet auch immer die richtigen Worte, dass es weitergeht.

 

Nun wurden auf der Wiese hinter dem Schulhof, dank der Stadt Mainburg eine Leihgabe, noch Bäume gepflanzt. Es wurden die 5. bis 7. Klassen gefragt, ob sie Pate eines Baumes sein möchten und auch diese fanden die Idee gut. Löcher mussten ausgehoben und zur Sicherheit der Bäume noch Wühlmauskörbe eingebaut und dann die Bäume täglich gewässert und kontrolliert werden.

 

Schulleiter Max Leppmeier sagte Danke für den Einsatz von Schülern und Lehrer und meinte: „Unsere Schule ist stolz auf euch. Es ist beachtlich, was ihr für sie geleistet habt.“ Vor allem in Anbetracht des steinharten Bodens, waren die Schüler für das Loch mit Pickeln und schwerem Gerät zu Gange, erwähnte Leppmeier noch.

 

 

 

 

 

Text und Bild: Isabella Goossens, Hallertauer Zeitung

 

 

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