Meilensteine des Gabelsberger-Gymnasiums Mainburg

 

1945: Der Beginn

Mainburg hatte bis ins Jahr 1945 keine höhere Schule. Eltern, die eine weitergehende Schulbildung für ihr Kind wünschten, mussten diese ins Internat schicken. Durch die Initiative von Hr. Schulrat Roder und Lehrerin Irmgard Paltzo konnte am 15. Oktober 1945 der Schulbetrieb in drei Jahrgangsstufen als Privatschule beginnen. Der Anfang war schwer, da sämtliche Einrichtungsgegenstände und Lehrmittel fehlten. Der Unterricht fand im Jugendheim statt und wurde von Lehrern der Volksschule erteilt.

Schulleiter: Hr. Roderer, Schulrat, er trat im August 1946 zurück

 

1946/47: Die unterschiedlichen Rechtsformen und Namen in den Anfängen der Schule

In allen Dingen unterstützt und finanziert, wurde die Schule vom 1946 gegründeten Schulverein. Die Schule begann als „Oberschule Mainburg“ (Privatschule), wurde 1947 vom Kultusministerium zum „Realprogymnasium des Schulvereins Mainburg e.V. (erste Fremdsprache Latein) ernannt und 1949 zur „Realschule des Schulvereins Mainburg“ (erste Fremdsprache Englisch) umbenannt.

Schülerzahlen 1947: 78 Jungen und 53 Mädchen

Schulleiter: Hr. Franz Hofmann, Studienrat

 

1947/48: Schulleiter: Hr. Ludwig Seybold, Studienrat

1950/51: Schulleiter: Hr. Dr. Hans Scheich, Studienrat

1951/52: Schulleiter: Hr. Gerhard Beil, Studienrat

 

1953: steigende Schülerzahlen erfordern Erweiterungsbau

Aufgrund der immer weiter ansteigenden Schülerzahlen musste Schichtunterricht gehalten werden. Im Februar wurde der Beschluss für einen Erweiterungsbau gefasst. Es kamen Kosten von DM 252.000 auf den Schulverein zu.

Schulleiter: Wilhelm Sedlmaier, Studienassessor

 

1954: Die große Krise

War vor kurzem erst der Erweiterungsbau eingeweiht worden, kam leider eine schlechte Nachricht aus dem Kultusministerium. Die erwarteten Zuschüsse wurden um ~30% gekürzt. Dazu kam, dass die Banken die sofortige Rückzahlung der Schulden inkl. Zinsen einforderten. Angesichts der Zahlungsunfähigkeit des Schulvereins wurde die Schule zum 01.04.1954 geschlossen.

Durch das Engagement des Schulvereins wurden finanzielle Möglichkeiten gefunden, so dass im Mai 1954 der Unterricht wieder aufgenommen wurde.

 

1955/56: Schulleiter: Hr. Julius Dechent, Studienassesor

1956/57: Schulleiter: Hr. Theo Müller, Studienassesor

1958/59: Schulleiter: Hr. Julius Dechent, Studienassesor

 

 

1960: Von der Privatschule zum „Mathematischen Gymnasium“

Der Zweckverband Bayrische Landschulheime übernimmt die private Oberschule vom Schulverein – sie wird zur „Oberrealschule Mainburg“ mit der Aussicht auf eine neunklassige Vollanstalt. 1965 erhält sie die Bezeichnung „Mathematisch – naturwissenschaftliches Gymnasium“ und wurde 1967 in eine staatliche Schule umgewandelt.

Schulleiter: Hr. Dr. Hans Martin Johannsen, Direktor

 

1968: Ein neuer Name

Im Juli 1968 wird der Schule der Name „Gabelsberger-Gymnasium Mainburg“ verliehen. Namensgeber ist, der in Mainburg geborene Erfinder der Kurzschrift, Franz Xaver Gabelsberger.

Schulleiter: Hr. Oberstudiendirektor Erwin Röglinger (1967/68 – 1985/86)

 

1970/71: Ein neuer Standort

Aufgrund der immer ansteigenden Schülerzahlen wird der Neubau des GGM an der Ebrantshauser Strasse beschlossen und im September 1972 bezogen.

Schülerzahlen 1968/69: 289, in 10 Klassen

Schülerzahlen 1972/73: 654, in 21 Klassen

 


1973: Die ersten Abiturienten

Am 8. Juni 1973 wurden die ersten Abiturienten am Gabelsberger Gymnasium entlassen.
23 Schüler, davon 19 Jungen und 4 Mädchen, bestanden ihr Abitur.

 

1974: Eine weitere Ausbildungsrichtung

Als weitere Ausbildungsrichtung wird das „Sprachliche Gymnasium“ eingeführt. 30 Schüler entschieden sich für diesen Ausbildungsweg.

 

1978: Der erste Computer

Anschaffung des ersten Schulcomputers, ein Wang 2200

Die Anlage umfasste eine Zentraleinheit mit Eingabetastatur und Bildschirm, zwei Plattenlaufwerke, einen Schnelldrucker und eine Markierungskartenleser Anschaffungskosten: 65.000 DM

 

1986/87: Hr. Oberstudiendirektor Georg Rauprich (bis 31.7.1997)

 

1990 - 1993: Schulpartnerschaften

1990/91 wurde die Schulpartnerschaft mit der Annen-Schule in Görlitz (Sachsen) geschlossen.

1992/93 kam die Schulpartnerschaft mit dem Collége Anna des Noailles (Frankreich) dazu.

 

1997/98: Schulleiter: Hr. Oberstudiendirektor Heinz Ludwig

 

1998/99: Ein neues Schullogo

Das Gabelsberger Gymnasium Mainburg bekommt ein neues Schullogo, entworfen von der Schülerin Eva Muck (Klasse 7c)

 

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2000 / 2001: Erweiterungsbau und PCB Belastung

Es wird wieder ein Erweiterungsbau benötigt. Kurze Zeit später wird bekannt, dass der Altbau mit PCB belastet ist und komplett saniert werden muss. Die Sanierung und Bezug des Neubaus sind im Jahr 2003 abgeschlossen.