Prävention zum Missbrauch von Alkohol am GGM

 

Auf Einladung von Oberstudienrätin Manuela Bauer informierte Ralf Schelldorn vom Gesundheitsamt in Kelheim zuständig für  Suchtprävention und Suchtberatung, über den Gebrauch von Alkohol in den 7. Klassen.

Zuerst wurden unzählige verschiedene Flaschen und Dosen gezeigt, bei denen die Schüler bestimmen sollten, ab welchem Alter diese getrunken werden dürfen. Die Schüler bewiesen großen Sachverstand, was erlaubt ist und was nicht.

 

Dann erläuterte Schelldorn, dass Alkohol ein Zellgift ist, das alle Zellen im Körper angreift.  Vor allem bei Jugendlichen im Wachstum kann das erhebliche Folgen nach sich ziehen.

 

Der von Jugendlichen bevorzugte Fruchtcocktail hat mehr Alkohol, als man vermutet. Die Süße überdeckt den Alkohol und macht das Getränk daher besonders gefährlich. Die Energiedrinks sind mit viel Coffein ausgestattet und vor allem aus „reiner Chemie“.  Schelldorn empfahl den Schülern doch vor dem Genuss einmal das Etikett genauer zu studieren und dann zu entscheiden, ob man das Getränk wirklich trinken möchte. Es ist richtig spannend, was alles in den bevorzugten Getränekn drin ist und vor allem der Alkoholgehalt. Es ist auch nicht richtig, wenn manche behaupten sie tränken nur wenig Alkohol. Allerdings bleibt der Alkoholspiegel bestehen, wenn man immer wieder Alkohol nachtrinkt. Sinnvoller ist es zwischendrin immer wieder mal ein nicht alkoholisches Getränk zu trinken.  Falsch ist auch, das der Alkohol bei allen Menschen gleich wirkt. Dies ist von Größe, Körpergewicht und Konstitution abhängig.

 

Alkoholmissbrauch beginnt bereits, wenn man diesen trinkt, um Probleme zu vergessen, besser schlafen zu können oder ähnliche Ausreden. Wenn Alkohol als Hilfe oder Ersatz genutzt wird, ist man bereits abhängig.  Alkohol ist weder ein Beruhigungs- noch ein  Ausgleichsmittel.

 

Man sollte so viel Mut besitzen und auch einmal nein sagen. Wenn man erst einmal alkoholabhängig ist und immer mehr braucht, geht es abwärts. Das geht von Arbeitslosigkeit und Gewalt bis zu Verbrechen. Wenn man einmal zu einem alkoholisierten Menschen kommt  und dieser vielleicht schon bewusstlos ist, sollten sich alle  die Telefonnummer 112 merken. 

 

Zum Abschluss gab es noch Flaschen drehen, der besonderen Art. Auf den die Flasche zeigte, der musste eine gestellte Frage beantworten. Die Stunde war so interessant für die Schüler, dass sogar ein wenig überzogen wurde.

 

 

 

Text und Bild: Isabella Goossens, Hallertauer Zeitung

 

 

Zurück zur Startseite

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


© 2017 Gabelsberger-Gymnasium Mainburg.    Alle Rechte vorbehalten.    Impressum