Musik-Probentage in Alteglofsheim

 

Eine laue Sommerluft liegt über dem nächtlichen Alteglofsheim. Das altehrwürdig träumerische  Schloss und der weitläufige Park sind von Dunkelheit umhüllt. Doch drei Tage lang müssen die Einwohner des sonst so verschlafenen 3198-Seelen-Ortes (Quelle: Wikipedia) auf ihre liebgewonnene Ruhe verzichten, denn wie jedes Jahr haben sich die Musikensembles des Gabelsberger-Gymnasiums aus dem etwa 53 km (Quelle: Gugl-örth) entfernten Mainburg zu ihrer Probenphase für das große Sommerkonzert eingefunden. Chor, Orchester und Big Band: eine musikalische Invasion aus der Hallertau, die nicht aufzuhalten ist.

 

Vor allem die Effektivität, mit der gearbeitet wird, ist immer wieder erstaunlich. Was man in der Schule nicht in drei während der Schulzeit angesetzten Sonderproben geschafft hätte, geht in Alteglofsheim locker in einer Probe zwischen Mittagessen und der Kaffeepause über die Bühne. Und um dann nach einer von Herrn Furtmeier ganz obligatorisch im akustisch günstigen Treppenhaus abgenommenen a-capella-Version eines Stücks des Vokalensembles (von manchen immer noch liebevoll „Grundkurs Chor“) genannt) früher zum Abendessen zu gehen, um ja nicht das Spiel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft zu verpassen, ist natürlich völlig legitim. Interessant ist auch, dass sich hier die Gruppe ganz klar in Fußball-Fans und Nicht-Interessierte spaltet, während sie jedoch später wieder vereint der weitaus spannenderen Partie „Q11 gegen sich selbst“ beiwohnt und mitspielt.

 

Und wenn dann viel später am Abend Herr Guglhör zu jodeln beginnt und man nach einem langen, ereignisreichen Tag zusammen im Kapellenstüberl sitzt, wird auch den vielen Alteglofsheim-Debütanten klar, wieso man sich das ganze Jahr darauf freuen kann. Denn sogar Herr Harrieder kommt vorbei, um einer tief verwurzelten Sehnsucht nach den Mainburger Schülern nachzugeben.

 

Vielen Dank an Herrn Furtmeier für die Organisation und Leitung, sowie Frau Herrmann, Frau Gastpar und Herrn Guglhör für ihren Elan und ihre Geduld.

 

Und: Herr Holzmann, nächstes Jahr schonen Sie sich zuvor bitte ein bisschen, damit wir nicht auf Sie verzichten müssen!

 

 

 

 

 

Felix C. Groll, Q11

 

 

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