Big Band Konzert am GGM

 


Eine überwältigende Vorstellung gab die Big Band des Gabelsberger-Gymnasiums bei ihrem Konzert unter der Leitung von Studienrätin Benedikta Herrmann, die allen Stücken einen ganz besondere Note gab.

 

Stellvertretender Schulleiter Alois Mandl begrüßte die zahlreichen Lehrer, Schüler und Eltern, die die Aula bis auf den letzten Platz füllten. Er dankte Frau Herrmann, die das Konzert perfekt organisiert hatte und begrüßte Altbürgermeister Josef Egger, die zahlreich erschienen Lehrer, seinen Vor-Vorgänger Studiendirektor Hermann Meister, vom Elternbeirat Faruk Durmaz und Ursula Rach. Solch ein Konzert sei nur möglich, durch eine engagierte Musiklehrerin. Die Big Band gibt es seit 27 Jahren am GGM, als sie damals von Pensionist Karl Beck, der auch im Publikum saß, gegründet wurde.

 

Die Moderation des Konzertes hatten Sebastian Schmidt und Johannes Lindner übernommen und gaben zu jedem Stück Fachinformationen.

 
"Area 51" ist ein Stück mit geheimnisvollen Klängen im rockigen Stil, dass an die geheimnisumwitterte Gegend in USA erinnertn Dies interpretierten die Solisten Franz Zettl (Posaune), Johannes Lindner (Baritonsaxophon) und Anna Mitscherlich (Tenorsaxophon) in Perfektion. Gefühlvoll wurde es mit dem nächsten Stück von Duke Ellington, dem die Solisten Julia Kreitczick (Tenorsaxophon), Stefan Fischbäck (Altsaxophon) und Monika Stöber (Klarinette) ihren gelungen Stempel aufsetzen. Tuxedon Junction, ein Jazzstück aus den späten 1930er Jahren, mit späteren Ergänzungen von Glenn Miller. Genau diese Trompeteneinwürfe gelangen Sebastian Schmidt und Stefan Hegner in hervorragender Weise. "St. Louis Blues" ein Evergreen wurde in Perfektion im Sinne von Louis Armstrong und Glen Miller von Sebastian Schmidt als Solist mit der Trompete verfeinert. Ein weiteres Standard-Stück "Cantaloupe Island" intonierten Stefan Hegner (Trompete), Julia Kreitczick (Tenorsa) und Andreas Wiedemann (Gitarre) perfekt.

 

Im zweiten Teil des Konzertes, dass sich der latein-amerikanischen Musik widmete tanzten Markus Winner und Laura Stanglmeier südamerikanische Tänze. Ein Klassiker ist  "The girl of Ipanema", das mit Solostücken von Alexander Mitscherlich (Posaune) und Sebastian Schmidt das südamerikanische Feeling perfekt intonierten.

 

Rockig ging es weiter mit den Solisten Sebastian Schmidt (Trompete), Stefan Fischbäck (Altsaxophon), Alisa Off (Klarinette), Julia Kreitczick (Tenorsaxophon), Alexander Mitscherlich (Posaune) und Johannes Lindner (Baritonsaxophon)  die dem Lied "Tequila" ihren Stempel wie das Original Danny Flores aufsetzten. Nach Verabschiedung des Tanzpaares und einiger Fragen zu ihrem Hobby ging es weiter mit dem sehr  rhythmischen Lied "YMCA", dass das Publikum erneut durch die Betonung der Solisten Christoph Alkofer (Altsax) und Alisa Off (Klarinette) und vor allem durch Vortänzer Michael Groll mitriss. 

 

Beim letzten Teil wurden dann Stücke von heute gespielt, wie "Hawaii Five O" aus einer Krimiserie, dass im Konzert noch besser klang als im Original. Den Abschluss macht "Mercy, mercy, mercy" eine jazzige Komposition, die von Christoph Alkofer (Altsax) und Andreas Wiedemann (Gitarre) zur Perfektion gebracht wurde und "Eye of the Tiger".

 

Die Gäste waren von dem hohen Niveau so begeistert, dass die jungen Musiker noch zwei Zugaben spielen mussten.

 

Nach dieser hohen Qualität des Konzertes konnte man den Einsatz und das Engagement der Schüler und Leiterin Herrmann nachvollziehen. Vor allem für das Engagement von Musiklehrerin und Bandleiterin Benedikta Herrmann bedankten sich die jungen Musiker herzlich. Wer noch mehr Big Band hören möchte, hat am Tag der offenen Tür am Gymnasium bei ausgewählten Stücken die Möglichkeit dazu.

 

 

 

 

 

Text und Bild: Isabella Goossens, Hallertauer Zeitung

 

 

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