Kunst am Gabelsberger-Gymnasium Mainburg

 

 „Das Fach Kunst motiviert Kinder und Jugendliche, sich in der Welt der Bilder zu orientieren und sich selbst ein Bild von der Welt zu machen. In der Einheit von Wahrnehmung, Reflexion und bildnerischer Produktion werden die Schüler befähigt, die Wirklichkeit mit allen Sinnen immer wieder neu zu erleben, zu verstehen und sich aktiv zu ihr in Beziehung zu setzen. Diese grundlegende schöpferische Fähigkeit, die auf Phantasie und Vorstellungsvermögen basiert und mit der der Mensch sich die Welt erschließt, fördert das Fach Kunst in allen Lernbereichen.“

(Zitat: Lehrplan für das Gymnasium in Bayern, Fachprofil Kunst)

 

 

Diese im Lehrplan und im Grundverständnis des Faches Kunst angelegte Orientierung in der Welt der Bilder fördern derzeit vier Kolleginnen und Kollegen, die der Fachschaft Kunst am Gabelsberger-Gymnasium angehören. Neben der theoretischen Auseinandersetzung mit Bildern und Bildwelten umfasst das Fach auch das Entwerfen und Herstellen eigener bildnerischer Arbeiten, vor allem in den Bereichen Zeichnung, Malerei, Plastik, Grafik, Fotografie, Trickfilm und Video.

 

Die Fachräume der Fachschaft Kunst bieten in drei Kunsträumen, die mit moderner Technik ausgestattet sind, sowie mit einem Fotolabor für analoge Fotografie, gute Voraussetzungen für den Kunstunterricht. Den Schülerinnen und Schülern steht zudem ein vielfältiges Angebot an Werkzeugen und technischer Ausstattung zur Verfügung. Darüber hinaus sind die Räume mit Druckerpressen für Hoch- und Tiefdruck, sowie mit analogen und digitalen Fotokameras ausgestattet. Laptop, Beamer und Dokumentenkameras sind zudem integrierte Bestandteile der Kunstvermittlung.

 

Im künstlerischen Diskurs steht die ganzheitliche Persönlichkeitsentwicklung der Schülerinnen und Schüler in ihrer Auseinandersetzung mit ästhetischen Phänomenen im Fokus. Die Schüler sammeln dabei zahlreiche praktische Erfahrungen in der Umsetzung eigener Ideen aus ihrer Lebens- und Erfahrungswelt, deren Formgebung mit unterschiedlichsten Materialien erfolgt.

 

So werden Wahrnehmen und Gestalten gleichermaßen zum Mittelpunkt des Kunstunterrichtes. Ziele sind neben der ganzheitlichen Persönlichkeitsentwicklung die Erweiterung der Imagination, das Erlernen des Umgangs mit unterschiedlichen Materialien und Techniken, die bewusste und vertiefte Orientierung innerhalb von Bildwelten, sowie kritische Urteilsfähigkeit gegenüber Bildmedien, der Ausbau der Kreativität und das Entdecken der eigenen, bislang vielleicht unerkannten Stärken.

 

Sowohl Theorie als auch Praxis sind die zwei Grundsäulen, auf welchen der Kunstunterricht am Gymnasium basiert. Durch die zum Teil enge Verknüpfung dieser Bereiche, fördern sich beide (Wahrnehmen und Gestalten) gegenseitig, wobei die eigene bildnerische Arbeit Schülern die Möglichkeit bietet, sich in der Kunstgeschichte relevante künstlerische Strategien zu erschließen und aus dem eigenen Handeln heraus begreifbar zu machen.

 

Die eigene künstlerische Arbeit und Position der an Kunsthochschulen ausgebildeten Fachlehrer ermöglicht es zudem, für die Schüler unterschiedliche bildnerische Sichtweisen und Haltungen zur Kunst unmittelbar über den Lehrer erfahrbar zu machen und dabei in verschiedener Schwerpunktsetzung mit Materialien und Techniken zu arbeiten.

 

Durch die inhaltlichen Überschneidungen zwischen den Lehrplänen der geisteswissenschaftlichen Fächer ergeben sich hier immer wieder Anknüpfungspunkte für fächerübergreifende Projekte, z. B. mit den Fächern Deutsch, Musik und Geographie, in deren Folge bereits Buchprojekte, Buchillustrationen, Bühnenbilder und auch Modelle entstanden.

 

Dem Wunsch, auch Schülerarbeiten ein Publikum zu geben, das die künstlerischen Ergebnisse der Schüler würdigt, wird durch die Teilnahme an regionalen Ausstellungen in Mainburg und Kelheim entsprochen. Noch stärkere Präsenz haben die Schülerarbeiten durch wechselnde Präsentationen im Schulhaus, auf dem Schulgelände, aber auch auf der Homepage der Schule. Dass die Schüler in ihrem künstlerischen Ausdruck die Fähigkeit erlangen, Arbeiten von hoher Qualität zu schaffen, zeigt sich in der immer wieder erfolgreichen Teilnahme an regionalen und überregionalen Kunstwettbewerben.

 

Um den Schülern die Begegnung mit dem Kunstwerk im Original zu ermöglichen, gehören neben dem Besuch regionaler Ausstellungen auch die Fahrten in die Münchner Kunstmuseen zum festen Bestandteil des Unterrichts, vor allem in der Kursphase der Oberstufe.

 


 

Der Aufbau des Faches ist über die Jahrgangsstufen hinweg darauf ausgelegt, bildnerische Kompetenzen, Darstellungstechniken, Schöpfungsgabe und Fantasie zu fördern und zu entwickeln und zugleich einen Einblick in die europäische Kulturgeschichte von der Frühzeit bis heute zu geben.

 

  
  • In der Unterstufe (Klassen 5-7) stehen das fantasievolle Arbeiten und das Erlernen grundlegender künstlerischer Techniken im Mittelpunkt. Die Schüler lernen die Kunst von der Frühzeit bis ins 18. Jahrhundert kennen und erlernen Grundtechniken der Werkerschließung.
  • In der Mittelstufe (Klassen 8-10) werden die bildnerischen Fähigkeiten erweitert und vertieft und das kunstgeschichtliche Wissen um Kenntnisse der Kunst- und Stilgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts erweitert.
  • In der Qualifikationsphase (11. und 12. Klasse) ist das Fach Kunst am Gabelsberger-Gymnasium stark vertreten. Neben den regulären Basiskursen werden regelmäßig P- und W-Seminare angeboten, zudem konnten auch das Kunst-Additum und Fotografie als Profilfach belegt werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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