Exkursion zur KZ-Gedenkstätte Dachau


Am 04. Mai 2017 fuhren alle neunten Klassen des GGMs in die KZ-Gedenkstätte Dachau. Bei der Hinfahrt herrschte noch eine gute und entspannte Stimmung. Jedoch änderte sich die Stimmung schnell, als wir nach einem kurzen Fußmarsch am Eingang, auch Jourhaus genannt, ankamen. Auf dem Eingangstor stand ganz groß „Arbeit macht frei“. Äußerst zynisch für das, was hier geschehen war. Wir alle waren in unseren Klassengruppen mit den verschiedenen Geschichtslehrern eingeteilt. Die einzelnen Lehrer, Frau Preitsameter, Herr Priller, Herr Müller, Herr Kohlmann sowie Frau Dr. Meier-Orschler führten dann die Klassen in der Gedenkstätte herum.

 

Unsere Klasse begann die Führung beim Jourhaus, danach folgte der Appellplatz mit dem Internationalen Mahnmal, wo einige Tage vor unserer Exkursion anlässlich des 72. Jahrestags der Befreiung des Konzentrationslagers Dachau durch die US-Amerikaner (29. April 1945) viele Kränze niedergelegt worden waren. Anschließend gingen wir den langen Weg zu den Krematorien mit den Verbrennungsöfen und der Gaskammer. An den einzelnen Stationen hielten wir an und lasen Quellentexte von Zeitzeugen, die uns Frau Preitsameter ausgeteilt hatte, vor. Außerdem erzählte uns Frau Preitsameter viel Wissenswertes über die Zustände im Konzentrationslager. Zum Schluss durften wir noch die Baracken, von denen es ursprünglich 34 Stück gab und nur noch zwei für die Ausstellung rekonstruiert worden sind, von innen besichtigen und im Wirtschaftsgebäude einen Film über die Haftbedingungen im KZ ansehen. In unserer freien Zeit hatten wir die Möglichkeit, die Ausstellung im Wirtschaftsgebäude sowie den Bunker für die Gefangenen anzuschauen.

 

Am Schockierendsten war für uns persönlich der Film, in dem Berge von abgemagerten Leichen und die Misshandlungen der Häftlinge gezeigt wurden.

 

Auch wenn wir Vieles von dem, was dort vor noch nicht einmal allzu langer Zeit geschehen war, schon aus dem Geschichtsunterricht wussten, war es alles andere als angenehm, an dem Ort zu stehen, an dem einst so viele tausende Menschen während der Diktatur des Dritten Reiches gelitten hatten und gestorben waren.

 

Insgesamt war die Exkursion sehr informativ und interessant. Außerdem kann man sich nun alles besser vorstellen, was man zuvor schon im Unterricht besprochen hatte.

 

 

Nadja Sowa, Nicole Serazetdinow, Klasse 9d

 

 

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