Gymnasiasten tun etwas für das Umweltbewusstsein

 

Studienrat Hans Reichel und die Klasse 8b befassten sich im Geographie-Unterricht mit dem globalen Handel mit dem besonderen Aspekt des Umweltbewusstseins. Unter dem Motto „Hühner für Afrika – Hunger für Afrika“ wurde der Hühnerhandel mit Afrika näher beleuchtet.

 

Kaum ein Käufer denkt darüber nach, dass es in den Industrienationen von Hühnern meist nur Schenkel oder Brust angeboten wird. Wohin aber kommt der Rest des Geflügels? Diese „Abfälle“ werden nach Afrika exportiert. In ihrem Schreiben an Umweltminister Dr. Gerd Müller, dem sie auch über 200 gesammelte Unterschriften beilegten,  finden die Schüler es traurig, dass unsere „Abfälle“ nach Afrika als Nahrungsmittel exportiert werden. In Afrika werden die billigen „Hühner“ dem eigenen Geflügel vorgezogen und rauben dort die Existenzgrundlage der kleinbäuerlichen Hühnerwirtschaft.  Eine Umfrage unter Mitschüler verschiedener Jahrgangsstufen und auch Erwachsener unterstrich das Unwissen über diese Vorgänge.

 

Die Schüler und Lehrer Reichel prangern aber nicht nur an, sondern zeigen auch Lösungsvorschläge. In erster Linie schlagen sie mehr Aufklärung der Käufer vor, um so dieses meist unbekannt Vorgehen der Industrienationen, mehr ins Bewusstsein zu rücken und unter dem Slogan „Ganz oder gar nicht“ vielleicht sogar Werbung im Fernsehen zu schalten.  Weiter schlagen sie ein Logo vor, das Waren kennzeichnet, die ihre Reste nicht exportieren. Für die jungen Käufer schlagen die Schüler einen QR-Code vor, mit dessen Hilfe schnell der Weg des Produktes verfolgt werden kann. Ziel soll es sein,  regional zu kaufen und möglichst das ganze Huhn zu verarbeiten.  

 

Jetzt warten die Schüler gespannt, wie Umweltminister Müller sich zum Schreiben der Schüler äußern wird.

 

 

 

 

Text und Bild: Isabella Goossens, Hallertauer Zeitung

 

 

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