Kontakte mit Toulouse - positives Fazit

 

Die Kooperation der beiden Oberstudienräte Hildegard Limmer und Rolf Lefeber  war überaus erfolgreich in Sachen Frankreich für die Schüler des Gabelsberger Gymnasiums. Nach acht Wochen wurden nun von Bürgermeister Josef Reiser die französischen Schüler verabschiedet,

Über ein Jahr engagierten sich die beiden Lehrer Lefeber und Limmer intensiv, um ihren Schülern wirklich alle Tore zu öffnen. Nun trug der Einsatz Früchte. Nicht nur, dass ein P-Seminar  die Chance hatte, dort wichtige Luftfahrtzentren zu besichtigen, so landeten die Lehrer jetzt einen weiteren Coup mit Toulouse.

 

Toulouse liegt 500 km südlich von Paris und ist die viertgrößte Stadt in Frankreich. In den 80er Jahren stieg Toulouse zu einem der bedeutensten Luftfahrtzentren der Welt auf. Der größte Arbeitgeber ist Airbus, mit seinem vielen Kooperationen, so findet dort die Endfertigung dieses Flugzeuges statt. Auch EADS und zahlreiche Maschinenbauindustrien sind dort angesiedelt.  Mit seinen über 500.000 Einwohnern alleine in der Stadt selbst, ist sie ein Vielfaches größer als Mainburg. Das schreckte Lefeber und Limmer aber keinesfalls ab und sie planen weitere Kooperationen mit dem „Lycée  Technologique et Professionnel Deodat de Severac“. Vielleicht entsteht aus diesen kleinen Anfängen auch noch eine Schulpartnerschaft mit dem dortigen Gymnasium mit 2.000 Schülern. Ist doch Toulouse auch eine Studentenstadt mit 100.000 Studenten und steht nach Paris und Lyon an dritter Stelle. Mainburg versucht dafür ihre wunderschöne Hopfenlandschaft und das Hopfenfest, wie Bürgermeister Reiser bei der Verabschiedung feststellte, in die Waagschale zu werfen.

 

Zusammen mit Majid Jeddi dem französischen Lehrer reisten vor acht Wochen Florest Martinez, Fabien Fonseca Lopes, Florian Barraud, Leo Anton, Nathan Tateya, Andriambolanoro Sitraka (Madagaskar), Jimmy Lam und Reynold Sullivan nach Mainburg. Da standen bereits die ersten Hürden an, um die jungen Herren für acht Wochen in Familien unterzubringen. Luca Haltmayer, Laura Eisenrieder, Eva Grüner und Miriam Dietl mit ihren Familien erklärten sich bereit einen Franzosen aufzunehmen. Weitere vier wurden im Schüler-Wohnheim in Mainburg untergebracht. Im Vorfeld mussten Praktikumsplätze, überwiegend im technischen Bereich  organisiert werden. Vielen Firmen waren die acht Wochen zu lange, aber Auto Köhler, Auto Ventir (Rudelzhausen) Auto Voit, Autohaus Lechner, Berufsschule Mainburg, CTS (Münchsmünster), Hofer Haustechnik (Rudelzhausen), Hopsteiner, Mahlo (Saal), Puls Autotechnik, staatliche Berufsschule und Wolf Heiztechnik erklärten sich bereit, trotz Sprachhürden den Schülern ein Praktikum zu ermöglichen Dafür dankten neben den beiden Lehrern und der Schulleitung auch Bürgermeister Reiser und vor allem die französischen Schüler mit Lehrer Jeddi. Trotz sprachlicher Schwierigkeiten war dies sicher nicht leicht für alle, aber eben auch ein gelebtes Beispiel länderübergreifender Freundschaften. Ein großer Dank ging von stellvertretendem Schuldirektor Alois Mandl auch an die beiden Lehrer und die Familien, die Schüler für acht Wochen aufgenommen hatten. Es wurde einiges geleistet, da für die Schüler im Wohnheim sogar  Wäsche-waschen und Betreuung  übernommen wurde. Trotz vieler Probleme sind Limmer und Lefeber davon überzeugt, dass man mit diesen Austausch einen ersten Anknüpfungspunkt getan hat, dem vielleicht ein Praktikum eines Gymnasiasten in Toulouse folgt  oder vielleicht sogar ein Studium.

 

 

 

 

 

Text und Bild: Isabella Goossens, Hallertauer Zeitung

 

 

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