Frankreich – Austausch 2017

 

 

Als wir am 27. März 2017 am Flughafen von Paris aus dem Flugzeug stiegen, hatte keiner von uns eine Vorstellung davon, was uns hier in Frankreich erwarten wird. Wir hatten jedoch nicht das Gefühl, so weit von Zuhause weg zu sein. Die Gegend, die Menschen, alles war fast wie bei uns in Deutschland. Aber natürlich war jeder schon aufgeregt und gespannt auf das, was uns wohl hier erwarten wird. Mit dem Bus ging`s zur Schule nach Noailles, an der wir bereits von unseren Austauschpartnern und deren Familien erwartet wurden. Mit ihnen fuhren wir dann nach Hause und am nächsten Morgen in der Schule wurde man förmlich überrannt von den Berichten der anderen. Jeder hatte etwas anderes erlebt und man wollte natürlich alles von den anderen wissen. Aber auch der Schulalltag war eine ganz neue Erfahrung für uns: Die Schule ist von einem Gitterzaun umgeben und an den Eingängen stehen Aufsichtspersonen, denen die Schüler ein Heft vorzeigen müssen. Auch der Schulgong zum Stundenwechsel und zur Pause war anders als bei uns. Es war nicht das gewohnte Ding-Dang-Dong sondern eine richtige Melodie. Auch die Unterrichtszeiten waren anders. So beginnt dort die Schule erst um 9:00 Uhr und endet um 17:00 Uhr. Ausnahme war da der Mittwoch, da beginnt die Schule auch um 9:00 Uhr und endet aber schon um 13:00 Uhr. Gegen diese Zeiten hatte jedoch niemand etwas, da wir auch unter der Woche mal länger schlafen konnten und nicht allzu früh aufstehen mussten. Wir besuchten natürlich auch viele Sehenswürdigkeiten rund um Noailles.

 

Wir hatten keine großen Schwierigkeiten bei der Verständigung mit den Franzosen. Wenn wir wirklich mal nicht weiter wussten, konnte man es immer noch mit Gesten versuchen und wenn das auch nicht klappte, gab es da ja immer noch Frau Stingl und Herrn Karl, die dann für uns übersetzten. Am Wochenende ging`s dann für die meisten nach Paris. Dort besuchten wir natürlich den Eiffelturm. Wer die 704 Stufen nach oben stieg, dem bot sich ein wunderbarer Blick über Paris. Am Dienstag hieß es auch schon wieder Abschied nehmen. Für alle war es schwer, die ganzen neuen Freunde wieder zu verlassen, aber es war eine Erfahrung, die wir nie vergessen werden.

 

Der Bezirk Niederbayern unterstützt nach einschlägigen Richtlinien zur Förderung der Regionalpartnerschaft mit dem Département de l‘Oise mit rund 15.000 bis 20.000 EUR alljährlich zwischen 10 und 15 Schülerbegegnungsmaßnahmen. Von diesen Fördermaßnahmen profitiert auch der Schüleraustausch mit Frankreich am GGM. Den anderen Teil der entstehenden Kosten bezahlen die Schüler selbst bzw. deren Eltern. An dieser Stelle soll im Namen der Schule allen Personen gedankt werden, die diesen Austausch jedes Jahr fördern und ermöglichen.

 

 

 

 

 

 

Zusammengetragen von Schülern aus 8B, 8D, 9B, 9D

Karl, Marco

22. Mai 2017

 

 

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