Französisch als 3. Fremdsprache im sprachlichen Zweig

Deutsch-französischer Tag am Gabelsberger-Gymnasium

 

Auch in diesem Jahr wurde am Gabelsberger-Gymnasium Mainburg wieder mit einer Ausstellung in der Aula an die Unterzeichnung des Elysée-Vertrages im Jahre 1963 erinnert.

 

Die Klasse 8E hatte sich auf Anregung von Oberstudienrätin Hildegard Limmer Gedanken zum Sprachlichen Gymnasium gemacht, dessen Leitfach Französisch als 3. Fremdsprache ist.

Schulleiter Max Leppmeier erkundigte sich ausführlich nach den Beweggründen für die Wahl der eingeschlagenen Ausbildungsrichtung. Es zeigte sich, dass neben einem unmittelbaren Interesse für Frankreich und die Schönheit der französischen Sprache auch ganz praktische, auf spätere berufliche Verwendbarkeit abzielende Überlegungen eine Rolle spielten. Dies kam auch in der Gestaltung der Plakate zum Ausdruck.

 

Die Schüler begannen bei den galloromanischen Ursprüngen über die mittelalterlichen bis zu den neuzeitlichen Weiterentwicklungen des Landes. Vor allem die moderne technische Leistungsfähigkeit unseres Nachbarlandes wurde herausgestellt. Durch Bilder zur Luft- und Raumfahrtindustrie in Toulouse und zum Viadukt von Millau, der längsten Schrägseilbrücke der Welt, wurde dies bildlich und mit viel Text veranschaulicht. Die jungen Damen und Herren stellten bei ihren Untersuchungen fest, dass im Hinblick auf eine spätere Verwendung in Studium und Beruf das Erlernen der französischen Sprache gerade auch für naturwissenschaftlich-technisch interessierte Schüler äußerst empfehlenswert ist. Vor allem, weil es seit vielen Jahren eine intensive Zusammenarbeit zwischen deutschen und französischen Universitäten wie auch zwischen vielen Wirtschaftsunternehmen beider Länder gibt und Kooperationsformen immer mehr an Bedeutung gewinnen.

 

Oberstudiendirektor Leppmeier fragte auch detailliert nach den bisherigen Erfahrungen der SG-Klasse im Französisch-Unterricht. Die Schüler äußerten sich alle positiv und keiner bereute seine Wahl des sprachlichen Zweiges. Der Lernaufwand für eine weitere Fremdsprache wurde wegen der vielen Ähnlichkeiten mit dem bereits bekannten englischen und lateinischen Wortschatz als unproblematisch empfunden. Es war offensichtlich, dass sich alle wieder für das Sprachliche Gymnasium entscheiden würden.

 

Ganz besonders aber freut sich die 8E schon jetzt auf eine speziell für diese Ausbildungsrichtung von der Schulleitung genehmigte Klassenfahrt nach Paris und Versailles im Juli dieses Jahres, bei der die SG-Schüler bereits im ersten Französisch-Lernjahr authentische Spracherfahrungen machen und viele für ein erfolgreiches Weiterlernen motivierende Eindrücke sammeln können.

 

Oberstudiendirektor Max Leppmeier freute sich über das herausragende Engagement der 28 Schülerinnen und Schüler, die sich außerhalb der Unterrichtszeit mit einem Land auseinandergesetzt hatten, dessen Sprache sie erst seit wenigen Monaten erlernten. Er dankte Lehrerin Limmer, dass sie die Schüler in ihrem Eifer unterstützt und wünscht schon jetzt viele neue Erfahrungen auf der Klassenreise nach Paris.

 

 

Zeitgleich zur Ausstellung verkaufte in der Pause Studienrätin Stefanie Müller mit Schülern ihrer Klasse selbsthergestellte französische Spezialitäten.

 

 

 

 

 

 

 

 

Text und Bild: Isabella Goossens, Hallertauer Zeitung

 

 

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