USA-Reisende zurück am GGM

 

German-American Partnership Program (GAPP)

Three weeks in America - from San Francisco to Eugene in Oregon -
a unique and awesome experience for everyone!

Aber nun sind wir zurück in Deutschland und deshalb geht's auf Deutsch weiter.

 

Am Dienstag, dem 22.3.2016, um 2:45 Uhr ging unsere Reise vom GGM zum Münchner Flughafen los. Begleitet wurden wir von unseren Lehrerinnen, Frau Bäumler und Frau Murmann. Von da aus flogen wir über Amsterdam nach San Francisco. Deutlich erschöpft kamen wir schließlich in unserer Unterkunft – der Travelodge by the Bay -  an und nach kurzer Pause machten wir einen Abendspaziergang am Meer, wo wir den ersten Sonnenuntergang an der San Francisco Bay bestaunen durften.

 

In den nächsten drei Tagen besichtigten wir bei stets strahlendem Sonnenschein viele Touristenattraktionen der Stadt, wie zum Beispiel die Golden Gate Bridge, das Hippieviertel Haight Ashbury und den Pier 39 sowie den Fisherman’s Wharf. Dabei dienten die weltberühmten Cable Cars als beliebtes Fortbewegungsmittel, mit deren Geschichte wir uns im Cable Car Museum beschäftigten.

 

In den verschiedenen Stadtvierteln bekamen wir einen informativen, lebendigen und meist auch kulinarischen Einblick in die kulturelle Vielfalt Amerikas als Erbe seiner Geschichte als Einwanderungsland: So staunten wir zum Beispiel über die rege Betriebsamkeit in Chinatown und besuchten dort eine Glückskeksfabrik. La Dolce Vita genossen wir in Little Italy und im Mission District, dem lateinamerikanischen Viertel San Franciscos, konnten wir nach der Besichtigung der Mission Dolores, dem ältesten Gebäude der Stadt, sogar unsere Spanischkenntnisse anwenden und in südamerikanisches Lebensgefühl eintauchen.

 

Nun war es leider auch schon Zeit, San Francisco “farewell“ zu sagen.

 

Am Freitag ging es dann über Salt Lake City weiter und wir kamen ziemlich spät abends in Eugene an und wurden herzlich von unseren amerikanischen Austauschschülern und ihren Familien begrüßt. Für die meisten war es ein freudiges Wiedersehen, da uns die Amerikaner bereits im Juni 2015 in Mainburg besucht hatten.

 

Am nächsten Tag starteten wir ausgeschlafen auf eine erste Erkundungstour durch Eugene: So hatten wir die Möglichkeit, das 'Autzen Football Stadion' und die 'Univerity of Oregon' zu besichtigen. Die Aussicht über die gesamte Stadt auf dem kleinen Berg 'Skinner's Butte' ließen wir uns bei einem gemeinsamen Picknick natürlich auch nicht entgehen.

 

Das Wochenende gab uns die Chance, mehr Zeit mit unseren Austauschpartnern und deren Familien zu verbringen und dabei auch typische amerikanische Ostertraditionen kennenzulernen.

 

Obwohl in Deutschland gerade Osterferien waren, gingen wir anschließend zwei Wochen lang fleißig in die Schule. Dort haben wir dann vorbereitete Präsentationen über unsere Heimat gehalten. Die Schüler der Willamette High School bekamen somit Einblicke in das bayerische Schulsystem, Sport, Musik, Sehenswürdigkeiten und Essen in Bayern. Einige können sich nun sogar auch auf Bairisch verständigen – I hoaß Matt.

 

Eine besonders interessante Abwechslung zum gewohnten Schulalltag in Deutschland waren für alle die außergewöhnlichen Schulfächer an der Willamette High School, wie beispielsweise Holzarbeiten oder Kindererziehung sowie Mediengestaltung oder Kochen, die neben den „klassischen“ Fächern dort unterrichtet werden.

 

Darüber hinaus vertieften wir in unserem Projekt „Multikulturelle Gesellschaft im Vergleich“ die Auseinandersetzung mit den Vereinigten Staaten als Einwanderungsland, stellten Vergleiche mit Deutschland an und arbeiteten Vorteile und Risiken einer multikulturellen Gesellschaft heraus: So hielten wir Kurzreferate über unsere Arbeitsergebnisse, tauschten uns im „International Club“ mit Schülern unterschiedlicher Herkunft aus und besuchten eine Tortilla-Fabrik.

 

Neben schönen gemeinsamen Freizeitaktivitäten, wie dem Bowling, folgten dann noch einige Highlights, z. B. der „Coast Trip“ an die wunderschöne, raue Westküste Oregons mit seinen zahlreichen Leuchttürmen, Stränden und meterhohen Dünen sowie ein Tagesausflug zu den Multnomah Wasserfällen, der Hauptstadt Salem mit Besichtigung des Capitols sowie dem Besuch des „Oregon Historical Society Museums“ in Portland mit einer Sonderausstellung über chinesische Einwanderer in den USA.

 

Beim abschließenden „farewell potluck“ ließen wir gemeinsam mit unseren amerikanischen Freunden die sehr schönen Erlebnisse revue passieren und bedankten uns bei den Familien für ihre Gastfreundschaft und bei den Lehrern für ihr Engagement, bevor wir am 9.4.2016 unsere Heimreise antraten.

 

 

 

 

 

GAPP-Gruppe 2016

 

 

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