Bürgermeister Josef Reiser empfängt die amerikanischen Austauschschüler

 

Zu Beginn ihrer zwei Wochen in Mainburg am Gabelsberger-Gymnasium begrüßte Bürgermeister Josef Reiser die Gäste aus den USA.

 

Er erklärte, dass er selber mit 20 Jahren in den USA gewesen wäre und der beste „Frühstücksmacher“ gewesen war. Dann lobte er seine Stadt in den höchsten Tönen. Neben der Hopfenregion ist Mainburg auch die einzige Stadt, in der es alle Schularten von Mittelschule, über Realschule bis Gymnasium gäbe. Dazu kämen noch die Krankenpflegeschule, mit der man hofft künftig mehr Pflegepersonal zu haben. Dann gibt es noch eine Volkshochschule und eine Berufsschule. Vor allem in der Mittelschule mussten viele der Flüchtlinge aufgenommen werden. Es gäbe aber auch Probleme in der Stadt. Derzeit leben 100 Flüchtlinge in Mainburg , aber nun beginnt der Nachzug. Für die erste Familie, bei der die Frau und fünf Kinder nachgezogen sind, habe man noch eine Unterkunft gefunden. Bei der zweiten Familie mit sechs Kindern Nachzug sei man aber noch auf der Suche um auch diese unterzubringen. Problematisch sei auch die Betreuung von minderjährigen Flüchtlingen, da sie noch unter die Schulpflicht fallen. Mainburg hat Menschen aus 70 Nationen in der Stadt lebend. Problematisch sei auch das Erlernen der deutschen Sprache. Für Syrer ist das problemlos möglich, aber bei Zuzug aus EU-Ländern ist das nicht vorgesehen, bedauerte er die deutsche Bürokratie. Nach dem Krieg gab es viele Vertriebene, aber die sprachen Deutsch. Den heutigen Standpunkt erklärte er mit „Wir leben mit unseren anderen Nationen nebeneinander und punktuell zusammen.“ Er erklärte auch die beiden Moscheen, die die Gastschüler später auf ihrem Programm haben.

 

Neben den zahlreichen Schulen gibt es auch Weltfirmen in Mainburg, auf die man besonders stolz sei. Die Firma Heiztechnik Wolf habe 1.300 Mitarbeiter und auch die Firma Haix wurde erwähnt. Als dann eine Schülerin aus den USA ihren Haix-Rucksack auf den Tisch stellte, wussten alle, wie man das schreibt und vor allem Bürgermeister Reiser war stolz, dass man im fernen Amerika „seine“ Firma kennt. Neben den großen Firmen gibt es aber auch viele innovative mittelständische Unternehmen, wie die Firma Bacher, die vor kurzem eine Sonnenbatterie auf den Markt gebracht hat. Und weil Mainburg gerne feiert, gibt es gleich zwei Volksfest, zu denen er für Freitag einlud und Getränke versprach.

 

Nach der Vorstellung der Schüler und ihrer Zukunftspläne wollte ein Gast wissen, was der Bürgermeister von Trump hält. Diplomatisch erklärte Reiser, dass Amerika schon so viele Präsidenten überlebt hat, sie werde das auch mit Trump überleben.

 

Das wichtigste Ziel in allen Ländern sei die Völkerverständigung auf der ganzen Welt, war das Fazit dieser Begrüßung.

 

 

 

 

 

Text und Bild: Isabella Goossens, Hallertauer Zeitung

 

 

 

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