Amerikanische Schüler am GGM

 

Seit dem Wochenende besuchen wieder 15 Schüler von der Willamette Highschool in Eugene im Bundessstaat Oregon das Gabelsberger-Gymnasium.

 

Vor 15 Jahren wurde dieser Austausch ins Leben gerufen und während anfangs die Schulen wechselten, ist die Willamette Highschool seit 12 Jahren die Austauschschule.

 

Nicht nur die Schulen wechselten, auch die begleitenden Lehrer. Kathleen Petty ist seit neun Jahren dabei und brachte in diesem Jahr mit Ewa Lancaster eine neue Lehrerin mit. Auch die Lehrer am Gymnasium, die den Austausch organisieren haben gewechselt und in diesem Jahr hat Studienrätin Gloria Bäumler sich für den Austausch engagiert. 16 deutsche Schüler aus der 9. Klasse haben sich bereit erklärt, einen Austauschschüler aufzunehmen. Durch die hohen Flugkosten kamen aber nur 13 aus der dortigen 10. Klasse. So müssen sich einige Schüler ihren Tauschpartner teilen.

 

Nach einem Besichtigungs- Aufenthalt in München, dass Frau Petty zwischenzeitlich fast besser kennt, als andere Menschen, kamen die Schüler am Wochenende in Rohrbach an, wo sie von den Gasteltern und Kindern in Empfang genommen wurden. Tags darauf gab es ein Willkommensfest an der Schule, zu dem alle Gasteltern deutsche Spezialitäten mitgebracht hatten. Zur Einstimmung gab es bayerische Musik auf der Quetschn von Quirin Kuffer. Lehrerin Bäumler hatte die Begrüßung übernommen und brachte zum Ausdruck, dass alle nun froh sind, dass der Beginn dieses Tausches endlich da ist. Im nächsten Jahr besuchen dann die deutschen Gastschüler ihre Austauschschüler in Eugene.

 

Lehrerin Petty stellte gleich zu Beginn klar, dass die Schüler nicht Englisch sprechen sollen. In den Familien solle nur Deutsch gesprochen werden, da die Schüler Deutsch bereits alle gut können. Bayerische Ausdrücke solle man vielleicht in Hochdeutsch übersetzen, fügte sie an. Dann stellte sie den Gastschülern Fragen zu ihren Hobbys, Familien, Lieblingsfächer und was ihnen in Deutschland am besten gefällt. An erster Stelle stand das bayerische Essen, aber auch die deutsche Architektur beeindruckte die amerikanischen Schüler . Auch die beiden Lehrerinnen mussten sich vorstellen und Frau Petty meinte, sie hätte jetzt so viele Freunde in Deutschland durch den Austausch gewonnen und es ist schön, sie immer wieder zu sehen. Frau Lancaster ist in Polen geboren, hat in Deutschland studiert und ging der Liebe wegen nach Amerika. Sie ist also ebenfalls prädestiniert für die Reise.

 

Den offiziellen Teil beendet wieder der kleine Quetschenspieler, bevor es endlich an die mitgebrachten Leckereien ging. Zwei Wochen werden die Schüler nun in Mainburg bleiben und die deutsche Kultur und das tägliche Leben in Deutschland kennen lernen.

 

 

 

 

 

 

 

Text und Bild: Isabella Goossens, Hallertauer Zeitung

 

 

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