Wien-Fahrt der Q12-Deutschkurse

 

Am 12.01.2018 machten sich die beiden Deutschkurse D1 und D6 von Herrn Daller und Frau Bindan übers Wochenende auf den Weg in die österreichische Hauptstadt.

 

Unser Programm begann am Samstag mit dem Besuch im Leopold Museum. Besonders bekannt ist dieses Kunstmuseum für seine außergewöhnliche Schiele- und Klimt-Sammlung sowie für viele weitere Werke von Künstlern des 19. und 20. Jahrhunderts.

 

Weiter ging es mit einem einstündigen „Stadtspaziergang“. Unser Guide zeigte uns auf dieser Tour nicht nur die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und historischen Plätze der Innenstadt, sondern erzählte uns auch viel Wissenswertes rund um Wien. Aber nicht nur die Gebäude waren sehr beeindruckend, sondern auch die vielen Geschichten, die sich um sie ranken, etwa wie die Wiener Staatsoper zu ihrem Spitznamen „versunkene Kiste“ kam oder wo es nun wirklich die echte Sachertorte gibt – im Hotel Sacher, im Café Demel oder gar in beiden?

 

Nach einer kurzen Mittagspause machten wir Halt im Haus der Musik. Das zwischen zwei Wiener Wahrzeichen – dem Stephansdom und der Staatsoper – gelegene Museum führte uns auf eine Entdeckungsreise durch die ereignisreiche musikalische Vergangenheit der Stadt. Hier präsentierte sich auf fünf Etagen die faszinierende Welt der Musik und Klänge.

 

Manch einer nutzte die Gelegenheit durch einen virtuellen Taktstock den Wiener Philharmonikern den Ton anzugeben oder auch durch das sogenannte „Walzer-Würfel-Spiel“ seine ganz eigene Walzermelodie zusammenzustellen.

 

Im vorerst letzten Ziel des Tages durften wir im Sigmund-Freud-Museum die Wohn- und Arbeitsräume des revolutionären Begründers der Psychoanalyse entdecken. In mehreren Ausstellungen und Sammlungen wird Freuds Leben und Schaffen dargestellt. Zu bewundern sind originale Einrichtungsgegenstände wie zum Beispiel sein Wartezimmer, eine private Antikensammlung sowie Autografen und Erstausgaben seiner Werke. Mit einzigartigem Filmmaterial von ihm und seiner Familie aus den 1930er Jahren bietet das Museum, in dessen Räumlichkeiten Freud von 1891 bis 1938 lebte, einen sehr persönlichen Einblick in das Leben des Arztes in Wien.

 

Am Sonntag war unsere erste Station das Literaturmuseum der Österreichischen Nationalbibliothek. Arthur Schnitzler, Franz Kafka oder Hugo von Hofmannsthal – das sind nur ein paar Namen der bedeutendsten Autoren der Wiener Moderne, deren Schreiben, Werke und Wirken im Literaturmuseum präsentiert werden. Einzigartige Originalquellen und zahlreiche Medienstationen machen hier die Vielfalt der Literatur vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart erfahrbar. Die Ausstellung bietet rund 650 Exponate von über 200 Autorinnen und Autoren. Zu den Highlights zählen beispielsweise ein Manuskript aus Franz Kafkas Romanfragment „Der Verschollene“ oder die berührenden Briefe von Ingeborg Bachmann und Paul Celan im Original.

 

Zum Schluss besuchten wir Schloss Schönbrunn. Das untrennbar mit Wiens Vergangenheit als Kaiserstadt verbundene Schloss ist eines der schönsten Beispiele für barocke Architektur in Wien. Unter Kaiserin Maria Theresia wurde Schönbrunn im Laufe des 18. Jahrhunderts als imperiale Sommerresidenz zum glanzvollen Mittelpunkt höfischen Lebens. 1996 wurde das Schloss und der zugehörige Schlosspark UNESCO Weltkulturerbe. Das malerische Schloss Schönbrunn mit seiner Fülle an kulturellen Highlights ist eine der beliebtesten historischen Sehenswürdigkeiten Wiens und war somit ein Muss auf unserer Liste.

 

Mit der Reise nach Wien wurde uns der behandelte Unterrichtsstoff viel nähergebracht. Zusätzlich war es ein tolles Kurserlebnis, eine schöne Abwechslung zum gewohnten Unterricht, weshalb wir eine solche Fahrt nur empfehlen können.

 

 

Text: Lisa Kosek, Q12

Bilder: Christina Dietl, Q12

 

 

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