„Von Monstern und Feuerköpfen“ – Grundschule, Realschule und Gymnasium kooperieren am Weltvorlesetag

 

Großer Jubel in der vierten Klasse: Soeben hat die Lehrerin angekündigt, dass in der kommenden Stunde Besuch erwartet wird, drei Neuntklässler. Sie werden – und das hat die Begeisterung bei den Mainburger Grundschülern ausgelöst – vorlesen!

 

Schon zum zweiten Mal haben das Gabelsberger-Gymnasium und die Grundschule Mainburg mit einem Projekt zum Weltvorlesetag bewiesen, dass man mit einem guten Buch und einem gekonnt vorgetragenen Text durchaus noch Kinder ansprechen kann. In diesem Jahr wurde die Kooperation sogar noch ausgeweitet und die Realschule mit ihrer „Leseclub“-AG der 6. Jahrgangsstufe ins Boot geholt. Initiatorinnen des Projektes sind die Deutschlehrerinnen Claudia Gratzer vom GGM und Bettina Thaler von der Realschule Mainburg. Im Rahmen des Deutschunterrichts bereiteten sie ihre Schüler – Neuntklässler des Gymnasiums und Sechstklässler der Realschule – auf ihren Einsatz am Vorlesetag vor.

 

So zogen am 16. November kleine Grüppchen von Teenagern von Klassenzimmer zu Klassenzimmer und präsentierten den Grundschülern ihre zuvor sorgfältig einstudierten Texte. Auf dem Programm standen in diesem Jahr wieder zwei unterschiedliche Erzählungen. Für die ersten und zweiten Klassen wurde die Geschichte „Manche Monster sind richtig nett“ von Maja von Vogel vorgelesen. Darin geht es um den kleinen Ben, der nicht schlafen kann und plötzlich unter seinem Bett ein Monster entdeckt, das wirklich freundlich ist. Den dritten und vierten Klassen wurde die Geschichte „Der Feuerkopf“ von Klaus Kordon präsentiert. In dem Text geht es um den rothaarigen Tim, der mit seinen Eltern nach Ägypten gezogen ist und dort wegen seiner Haarfarbe von allen verspottet wird. Jedenfalls meint er das, bis seine Mutter eines Tages auf die Idee kommt, die Mädchen einzuladen, die ihn am meisten nerven.

 

Schön betont, unter Einsatz von Gestik und Mimik, verschiedener Lautstärken, Sprechtempi und verstellter Stimmen trugen die Vorleser ihre Texte vor. Hier und da merkte man zunächst noch etwas Unsicherheit, doch die wich zunehmend mit der positiven Resonanz der jungen Zuhörer. Die lachten viel und schwiegen dann wieder gebannt. So ist es möglich, dass am Ende nicht nur die Grundschüler ihre Begeisterung fürs Vorlesen steigerten. Auch manche Sechst- oder Neuntklässler werden sich gedacht haben: Mit einem gut vorgetragenen Text kann man echt Eindruck schinden. Und das nicht nur am Weltvorlesetag in der Grundschule.

 

 

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