Theaterfahrt der 9. Jahrgangsstufe


Romeo und Julia im Ingolstädter Stadttheater am 21.2.2020


Romeo und Julia - davon hat doch jeder schon mal gehört!
Und auch wir haben uns darunter etwas vorstellen können…


Am Montagmorgen, dem 02.03.2020, brachen wir nach Ingolstadt auf. Nach einer guten Stunde kamen wir am dortigen Stadttheater an und haben erstmal unsere Sachen in die Garderobe gebracht – das gehört sich so im Theater. Dann hieß es warten…doch nicht lange, denn nach einiger Zeit bekamen wir den ersten Schauspieler zu sehen. In seinem vollen Kostüm und auf einem Fahrrad fuhr er zwischen uns hindurch. Dabei gab er uns schon einen Einblick auf seine Rolle: Tybalt, den selbstbewussten und aufdringlichen Vetter von Julia. Daraufhin wurden wir in den Theatersaal geleitet und befanden uns sofort im Geschehen: Neonlichter, Livemusik und Schauspieler, die in ihren Rollen Schokolade, Lollis, Zuckerwatte und Karten verteilten, auf denen Zitate aus dem Stück standen. Zudem wurden auch Kondome verteilt. Das Bühnenbild stellte sich als ein riesiger Jahrmarkt dar, als dessen Teil wir als Publikum wurden -ganz und gar nicht so, wie wir es uns gedacht hatten. Der Kleiderstil ließ darauf schließen, dass das Stück in den 1980er bis 90er Jahren spielte. Jedoch wurden Zitate aus dem ins Deutsche übersetzten Originaltext verwendet und die meiste Zeit wurde in Reimform gesprochen. Auch das Grundgerüst der verbotenen Liebesgeschichte zwischen Romeo und Julia wurde beibehalten, trotzdem wich die Handlung in vielen Teil vom Original ab. Sie wurde modernisiert und stand damit im Kontrast zum Text der Shakespeare-Zeit. Zudem wurde moderne Technik stark eingesetzt, zum Beispiel durch die Nutzung einer Live-Kamera.

 

Zusätzlich ist während des ganzen Theaterstücks das Publikum mit einbezogen worden. Beispielsweise wurden die Sitzplätze oft als Verlängerung der Bühne verwendet und die Schauspieler stiegen teilweise über uns hinüber. Außerdem flirteten die Protagonisten mit einzelnen Personen aus dem Auditorium. Im Großen und Ganzen basierte das gesamte Stück auf sexuellen Anspielungen und intimen Szenen. Trotz der ausgezeichneten Schauspielerleistung lief nicht alles glatt. Nach der Pause ging es leider einem Akteur nicht mehr gut und die Regisseurin Mareike Mikat sprang spontan für den Schauspieler ein und rettete die Situation. Zum Schluss des Stückes überraschten uns die Darsteller mit einem ungewöhnlichen Ende. Wir mussten alle feststellen, dass unsere Erwartungen völlig falsch waren und wir es uns das Ende völlig anders vorgestellt hätten.

 

 

Emily Röske und Julia Dewiwje (9b)

 

 

 

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