Theater der besonderen Art

Eine außergewöhnliche Aufführung präsentierten die Schüler der Theatergruppe von Oberstudienrat Heribert Mühl und Studienrätin Monika Máté.

 

„Häuptling Abendwind“ von Johann Nestroy stand auf dem Programm und bot eine ungewöhnliche, aber sehr amüsante Variation des Stückes. Es war mit vielen kleinen Einlagen in die moderne Welt transferiert worden. Das P-Seminar Bühne unter der Leitung von Oberstudienrat Matthias Rother hatte die Bühne mit plastischen Elementen und viel Farbe in eine Südsee-Landschaft verwandelt.

 

Zur Begrüßung erschienen Markus Budeus und Niklas Mayer, die als Moderatoren in das Stück in launigen Worten einführten und bereits zu Beginn für viel Gelächter und Applaus sorgten.

 

Ein Traum an Schauspielkunst war Häuptling Abendwind (Nadine Kreitmeier), die die Bühne beherrschte und vor allem mit ihrer perfekten Umschaltung von Hochdeutsch auf echtes Bayerisch Stimmung auf die Lobbeiden nicht fein genugen Schützlinge zum Ausdruck brachte.

 

Katharina Dürmeier und Valeska Schlosser waren diese beiden Töchter des Häuptlings, die nicht nur durch ihr gekonntes Duo-Gespräch schauspielerisches Talent belegten.

 

Die Berater des Häuptlings Adrian Gehring und Samantha Conrad waren perfekt Diener und standen in allen Herrscher-Problemen ihren Mann.

 

Alexandra Adam und Alexandra Mihasca waren die beiden Köchinnen, die elegant das Essen servierten und nur mit Blicken und Gesten verrieten, welche Köstlichkeit ihr Chef auf dem Tisch möchte.

 

Sebastian Hofbauer und Olga Zaft waren die gutaussehenden Söhne von Häuptling Bieberhahn und zeigten perfekt die weitgereisten Jünglinge, die auch mit „wilden“ Töchtern umzugehen wussten.

Schauspielerisches Talent bewies auch ihr Vater Elias Lücke, der mit Herrscherschritt die Bühne betrat und auch hervorragend den magen-gequälten Gast mimte. Schauspielerisch sehr gut auch sein Diener Mika Kinzel, der sofort wusste, wann sein Häuptling das Wort hat und eine tolle Vorführung mit Papierrolle und verstorbenen Ahnen vorführte.


Ein großes Lob galt auch den Kostümbildnerinnen. Die Kleider waren ungewöhnlich wie das Stück und passend für jede Darstellung.
Zum Abschluss dankte die Theatergruppe, die zum letzten Mal in dieser Formation auftrat den beiden  Lehrern Máté  und Mühl für die gute Hilfestellung mit kleinen Geschenken. Dank gab es auch für die Technik von Alexander Mitscherlich und Maximilian Holzvoigt, die Bühnenbauer mit Lehrer Rother und Hausverwalter Wolfgang Heinz für die Hilfe.

 

 

 

 

 

Text und Bilder: Isabella Goossens, Hallertauer Zeitung

 

 

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