Studienfahrt nach Weimar

 

Anfang März machte sich der Deutschkurs der elften Klasse von Frau Gastpar auf nach Weimar, in die Stadt der zwei wohl berühmtesten deutschen Dichter: Johann Wolfgang von Goethe und Friedrich Schiller. Die vierzehn Schülerinnen und Schüler konnten in drei interessanten Tagen vieles über die beiden Dichter, die lange Zeit in Weimar verbrachten, erfahren.

 

Nach einer fast fünfstündigen Zugfahrt am Freitag, den 11. März, ging es vom zentralgelegenen Hostel mit dem Bus direkt zum Schillerhaus, in dem wir alles über das Leben des Dichters kennen lernten. Noch am selben Abend stand auch schon das wohl größte Highlight der Studienfahrt auf dem Programm. Nach etwaigen Problemen mit Schuhen und ungebügelten Hemden gingen wir in das Nationaltheater, um eine moderne Inszenierung des Dramas „Faust II“ anzusehen. Außergewöhnlich war, dass wir mit unseren Schülerkarten in der ersten Reihe saßen, also Faust hautnah erlebten. Zusammen ließen wir den ersten Tag in einer kleinen Bar direkt neben dem Theater ausklingen, da wir feststellen mussten, dass sich das Nachtleben in Weimar in Grenzen hielt bzw. gar nicht vorhanden war.

 

Am nächsten Morgen machten wir uns auf und ließen uns bei eisigem Frühlingswetter von einer sehr netten Dame durch die Stadt führen. Von ihr erfuhren wir vieles über Weimar Berühmtheiten, von Herzog Carl August bis Christoph Martin Wieland, und interessantes Insiderwissen, wie zum Beispiel, dass die Früchte eines weiblichen Gingko Baumes nach Erbrochenem riechen. Die Stadtführung endete am Goethe-Haus, das wir im Anschluss besichtigten. Nach einem lehrreichen Tag freuten wir uns alle auf das wohlverdiente gemeinsame Abendessen beim Italiener. Der Kinobesuch im Anschluss stellte den absoluten Kontrast zum doch etwas schwerverdaulichen „Faust II“ dar.

 

Der Höhepunkt für alle Leseratten und Geschichtefans war am letzten Tag der Besuch in der Herzogin Anna Amalia Bibliothek, die unzählige alte und sehr wertvolle Bücher enthält. Das kleine Gartenhäuschen, in dem Goethe seine ersten Weimarer Jahre verbrachte, stellte den letzten Punkt unserer Reise dar, bevor wir uns am Sonntagnachmittag wieder auf den Weg nach Bayern machten.

Viel zu schnell gingen die drei Tage einer tollen Fahrt zu Ende. Vielen Dank an Frau Gastpar, die uns diese gelungene Reise geplant hat, und sich die Zeit genommen hat, uns diesen „alternativen Unterricht“ zu ermöglichen.

 

 

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