Ein „Wunder“-barer Vormittag für die Klassen 5a, 5b, 5d, 6b, 6c und 6e


Wunder1.jpg„Ich weiß, dass ich kein normales zehnjähriges Kind bin. Ich meine, klar, ich mache normale Sachen. Ich esse Eis. Ich fahre Fahrrad. Ich spiele Ball. Ich habe eine Xbox. Solche Sachen machen mich normal. Nehme ich an. Und ich fühle mich normal. Innerlich. Aber ich weiß, dass normale Kinder nicht andere normale Kinder dazu bringen, schreiend vom Spielplatz wegzulaufen. Ich weiß, normale Kinder werden nicht angestarrt, egal, wo sie hingehen.“

 

So beginnt der Bestseller „Wunder“ von R. J. Palacio, in dem die Geschichte von August erzählt wird, der auf Grund eines Gendefekts ein entstelltes Gesicht hat. Weil er in seiner Kindheit schon unzählige Operationen erleiden musste, wurde er in dieser Zeit von seiner Mutter zu Hause unterrichtet. Jetzt soll er aber in die 5. Klasse eingeschult werden.

 

Mit einer gehörigen Portion Humor schildert die Autorin einfühlsam, aber nie pathetisch aus der Sicht Augusts, wie es ihm dabei ergeht. Es kommen auch seine ältere Schwester und Freunde zu Wort. Auf diese Weise taucht man nicht nur einseitig in die Gedanken- und Gefühlswelt von August ein, sondern versteht auch die Schwierigkeiten, die sich für seine Mitmenschen ergeben.

 

Die meisten Charaktere des Romans verhalten sich zugegebenermaßen wundersam wunderbar, aber vielleicht ist es gerade das, was „Wunder“ zu einem wirklich wunderbaren Buch über Freundschaft, Anderssein, Toleranz und Familie macht.  Zu Recht wurde es u. a. mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet.

(Mehr Info unter: http://www.zeit.de/2013/20/luchs-jugendbuch-raquel-j-palacio-wunder)

Vor Kurzem erschien der Film zum Buch und das durchaus gelungene Ergebnis ist inzwischen auch in Deutschland angelaufen. (Mehr Info unter: http://www.filmstarts.de/kritiken/232132/kritik.html)

 

Wunder2.jpgDiese Gelegenheit lassen sich je drei Deutschlehrkräfte der 5. und 6. Jahrgangsstufe nicht entgehen und sie organisierten für den 08.03.2018 einen Kinobesuch für ihre Schülerinnen und Schüler.

Auch wenn das Ende des Films den einen oder anderen Erwachsenen ein bisschen zu übertrieben positiv anmuten mag, unsere Kinder haben das Happy End auf jeden Fall verdient.

Und so bleibt nur zu hoffen, dass ein paar Maximen des Buch-  bzw. Filmlehrers Brown bei uns und unseren Schülerinnen und Schülern so lange wie möglich nachhallen, insbesondere diese:

 

 

 

„Wenn du die Wahl hast, ob du recht behalten oder freundlich sein sollst, wähle die Freundlichkeit.“
(Dr. Wayne W. Dyer)

 

 

 

 

 

 

C. Gratzer

 

 

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