Ausgezeichnete Naturwissenschaftler am Gymnasium

 

Seit einiger Zeit gibt es durch die engagierte Förderung von Oberstudienrat Christian Blass eine besondere Schülergruppe von naturwissenschaftlichen Talenten. Begeisterte Schüler beteiligen sich an Wettbewerben wie „Schüler experimentieren“, bzw. die größeren bei  „Jugend forscht“. Lehrer Blass überlegt mit den Schülern, was sie interessieren könnte, was ihre besonderen Interessen sind und daraus entstehen dann Projekte, die die Schüler zusammen mit ihrem Lehrer erforschen.

 

Nun fand im Audimax von Audi Ingolstadt eine Bewertung der einzelnen Projekte statt. Eine 30- köpfige Jury aus Fachleuten  aus Wissenschaft und Lehre begutachtete die Experimente der jungen Schüler. Vorab gab es eine Führung durch Audi und ein umfangreiches Rahmenprogramm.

 

Veronika Winder schaffte das fast Unmögliche und holte sich bei diesem Wettbewerb den 1. Preis. Bereits im Vorjahr war sie erfolgreich mit ihrem Ameisen-Geruchs-Projekt gewesen und damit fast schon ein Profi auf dem naturwissenschaftlichen Gebiet. In diesem Jahr befasste sie sich mit dem Verhalten von Mäusen, dass man durch Nahrung beeinflussen kann. Dazu nahm sie auch Kontakt mit der Universität München auf und absolvierte ein 4wöchiges Praktikum, um die Mäuse auch artgerecht zu halten. Sie ist damit für den Landesentscheid qualifiziert und wird versuchen zu beweisen, dass man mit Nahrung auch Menschen psychisch und physisch beeinflussen kann. Andreas Mühlbauer beabsichtigte in seinem Projekt, die Flut von leeren Batterien zu stoppen. Mit Hilfe von Kondensatoren versuchte er die Christbaumbeleuchtung ohne Batterien oder Strom zu betreiben. Er schaffte dies für über 2 Stunden und zusätzlich geht die Aufladung der Kondensatoren sehr schnell. Für dieses Experiment holte er sich den 3. Preis. Dies ist umso bemerkenswerter, als ein erster Preis nicht vergeben wurde. Arthur Bulle untersuchte wie die Lufttemperatur sich auf verschiedene Materialien auswirkt, was er mit einem Plexiglas-Kubus nachwies. Elisabeth Obermeier und Nina Seidl hatten ein für Schüler sehr wichtiges Thema untersucht. Wie lernt man leichter, mit Musik oder ohne . Mit einer Drahtöse müssen Mitschüler so schnell wie möglich über einen Draht fahren. Zeitgleich wird Musik eingespielt, Lärm erzeugt, oder einfach nur Ruhe. Sie fanden heraus, dass man bei Musik besser lernen kann, als bei Lärm. Marlene Pichlmaier und Agnes Pichlmaier forschten in eine ähnliche Richtung und testeten mit Mitschülern aus der 5. Klasse, wie man leichter Vokabeln lernt und waren die Besten im Bereich Arbeitswelt. Schuldirektor Max Leppmeier gratulierten den ausgezeichneten Schülern und dankte Lehrer Blass für sein großes Engagement und fügte an, dass diese Experimente sich auf das Lernen im Allgemeinen auswirken oder bei den beiden größeren Schülern auch schon einen kleinen Hinweis auf das künftige Studium geben.

 

 

 

 

 

 

Text und Bild: Isabella Goossens, Hallertauer Zeitung

 

 

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