Studienfahrt der Q11 nach Malta

 

Am 19.07. machten sich gegen Mittag 39 Schülerinnen und Schüler zusammen mit zwei Lehrkräften auf den Weg nach Malta. Der Flughafen in München hielt eine kleine Überraschung bereit, als man am Check-In auf den früheren Nationaltorwart Oliver Kahn traf, der auch kurz für das ein oder andere Erinnerungsfoto bereitstand. Nach dem etwas mehr als zweistündigen Hinflug wurde das Hotel bezogen und die Ortschaft Bugibba erkundet. Der erste „echte“ Reisetag am nächsten Morgen war dann gleich vollgepackt mit einem umfangreichen Programm: Nach 1-stündiger Fahrt im öffentlichen Bus begann der Tag mit einer 3-stündigen Stadtführung durch die Hauptstadt Valetta, die auch die Besichtigung des weltberühmten Johanneskirche (St. John´s Co-Cathedral) einschloss. Als Kulturhauptschadt Europas 2018 hatte Valetta in diesem Jahr noch mehr zu bieten als sonst. Am Nachmittag konnten sich die Schüler durch einen Kinobesuch im Kellergewölbe von THE MALTA EXPERIENCE einen genaueren Überblick über die geschichtliche und kulturelle Geschichte der Insel verschaffen. Es folgte die Führung durch ein tief beeindruckendes Gebäude – die Sacra Infermeria, das ehemalige Ordenshospital der Johanniter. Die sehr authentische und lebhafte Touristenführerin nahm uns in dem atemberaubend langen Saal von mehr als 160 Metern mit auf eine Zeitreise ins Mittelalter der Medizin. Abgerundet wurde der Tag mit einem gemeinsamen Burger-Dinner im Hard Rock Café St. Juliens. Ein langer und auch anstrengender Tag bei knapp 39 Grad, der aber mit seinen vielen Inhalten im Gedächtnis hängen blieb. Der Folgetag bot ohnehin etwas mehr Entspannung, vormittags wurde das Malta National Aquarium besucht, in dem wir auf einer Back-of-house-Tour auch hinter die Kulissen der Anlage schauen durften und viel Wissenswertes über die Fauna der maltesischen Küste vermittelt bekamen. Auf der wunderbar an der Küste gelegenen Terrasse wurde gemeinsam zu Mittag gegessen, bevor es mit dem Bus ab zum ersten Strandbesuch nach Mellieha Bay ging, wo kristallklares Wasser und weißer Sand zum entspannten Baden einluden. Am Mittwoch wurde die ehemalige Hauptstadt Mdina besucht, die wegen ihrer geringen Einwohnerzahl auch „Silent City“ genannt wird – weniger als 300 Einwohner wohnen in dieser mittelalterlichen und von enormen Mauern umgebenen „Festung“. Mdina wurde mittels einer Stadtrally in Kleingruppen erkundet, die Sieger wurden mit kleinen Preisen belohnt. Von der ältesten maltesischen Stadt Mdina führte der Weg zur modernsten Stadt Sliema, wo die Gruppe zunächst die vielfältigen Shoppinggelegenheiten in Anspruch nahm. Anschließend wurden Sliema und Valetta auch von der Seeseite erkundet – auf einer Rundfahrt durch den größten und vielfach als schönsten Naturhafen des Mittelmeers bezeichneten Grand Harbor. Am Freitag musste man dann nicht mehr auf das zwar umfangreiche und komplexe, aber nicht immer zuverlässige öffentliche Busnetz der Insel zurückgreifen – im eigens angemieteten Reisebus bekamen wir unter der Leitung unserer Touristenführerin aus Valetta eine 4-stündige Inselrundfahrt (südlicher Teil), die uns an zwei Hauptattraktionen der Insel vorbeiführte. Die Tempelanlagen Hagar Quim und Mnajdra wurden besichtigt, und die Blaue Grotte, die wunderschöne blaue Lichtreflexionen an der felsigen Küste offenbarte,  wurde über eine Motorbootfahrt in Kleingruppen erkundet. Abgesetzt wurden wir in der kleinen aber feinen Badebucht Golden Bay, wo wir den Tag am Strand ausklingen ließen, bevor wir am Abend gemeinsam als Gruppe beim Pizzaessen die eine oder andere Erinnerung noch einmal Revue passieren ließen. Da der Rückflug am Samstag erst am späten Nachmittag angesetzt war, konnte der Vormittag noch zum lockeren Baden im Pool und zur Besichtigung des in Bugibba liegenden Wignacourt Towers genutzt werden.

 

Die kleinen Ausmaße Maltas (27km x 15km) dürfen nicht über die Komplexität der Insel hinwegtäuschen! Sie offenbart gerade im kulturellen Bereich eine Intensität und Dichte, an die viele andere bekanntere Reiseziele in der Relation nur schwer heranreichen können.

 

 Ein großes Lob soll noch an die tolle Reisegruppe ergehen, die vor allem der Hitze geduldig und interessiert trotzte und sich auch untereinander sehr gut verstand. Wir freuen uns über eine sehr gelungene Studienfahrt.

 

 

 

 

 

S. Reichinger, M. Glas (begleitende Lehrkräfte)

 

 

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