Staatssekretär Sibler verabschiedet Lea Pöthig

 

Zum ersten Mal wurde ein Schüler des Gabelsberger-Gymnasiums zum Botschafter für Niederbayern ernannt. Dies war auch der Grund, warum Staatssekretär Bernd Sibler extra nach Mainburg gekommen war, um Lea Pöthig zu verabschieden.

 

Das Bayerische Kultusministerium schreibt jährlich ein Stipendium für Schüler aller Realschulen, Gymnasien, Fachoberschulen, Berufsschulen und Wirtschaftsschulen aus , um Bayern als Botschafter in anderen Ländern zu vertreten. Sibler bedauerte, dass aus Niederbayern nur wenige Schüler gemeldet werden. Umso erfreuter war er, dass neben Lea Pöthig auch noch ein Schüler aus der Realschule Schöllnach ausgewählt wurde.

 

Das Stipendien-Programm wird in Kooperation mit dem Deutschen Youth for Understandig durchgeführt. Sibler sieht dieses Programm als wichtigen Beitrag der Völkerverständigung. Begegnungen mit anderen Ländern und Sitten und dem gegenseitigen Verständnis ist das wichtigste Argument für friedvolles Zusammenleben. Zugleich können diese Botschafter für Bayern, für ihre Kultur, Lebensweise und Land werben. Sie erhalten dafür ein Jahr einen finanzierten Aufenthalt in einem anderen Land in einer Gastfamilie und werden vor Ort von einem Gastbetreuer der Organisation betreut.

 

Staatssekretär Sibler informierte sich bei Lea Pöthig über ihr Vorstellungen über das neue Land und erfuhr, dass sie sich völlig wertefrei auf die Reise macht. Auch ihre Gasteltern und Gastschwestern hat sie via Internet schon kennengelernt. Sie wird in Sarszab , eine Stunde von Budapest entfernt wohnen und auf die Esztergorn das Gymnasium besuchen. Zusätzlich erhält sie Zusatzunterricht für Querflöte. Vorerst muss sie allerdings noch fleißig Ungarisch lernen, da für das Gymnasium diese Sprache benötigt wird. Auf die Frage von Sibler, ob sie Bedenken wegen der dortigen Regierung habe, meinte sie: "die Ungarn sind herzenswarm und sehr familiär und sie habe keine Bedenken". Sie versprach auch, sich oft an der Schule mit einem kleinen Tagebuch über Ungarn, Menschen, Gastfamilie und Schule zu beichten. Sibler wünschte der jungen Dame viele neue Eindrücke und nette Kontakte und versprach, bei der Rückkehr von Lea wieder an das Gymnasium zu kommen und sich berichten lassen.

 

Bei dem Gespräch, bei dem auch stellvertretender Schulleiter Franz Baumer anwesend war, nahm dieser die Gelegenheit wahr und informierte sich über das nun wieder eingeführte G9.

 

 

 

 

 

Text und Bild: Isabella Goossens, Hallertauer Zeitung

 

 

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