Niederbayerische Schulschachmeisterschaft

 

In diesem Jahr konnte das Gabelsberger Gymnasium Mainburg wieder zwei Mannschaften ins Rennen schicken: Ein Team in der Wertungsklasse 2 (U17) und eins in der Wertungsklasse Mädchen. Im Vorfeld war aufgrund des Orkantiefs „Sabine“ einiges an organisatorischer Arbeit zu leisten, da sich zum einen die Meisterschaft um eine Woche verschoben hat und auch weil aufgrund des Tanzkurses zwei Spieler absagten und der Ersatzspieler vor dem Turnier noch eine Schulaufgabe zu bewältigen hatte. Ein besonderer Dank gilt Frau Gastpar, die im Vorfeld für einen reibungslosen Ablauf gesorgt hat.
Das Team der Mädchen startete in der Aufstellung Regina Hartmeier, Tatjana Günther, Sarah Schilling und Barbara Randeltshofer, ambitioniert als Titelverteidiger und gewann ihr erstes Spiel souverän. Das Problem war in diesem Jahr jedoch, dass die Wertungsklasse Mädchen zusammen in einer Gruppe mit der Wertungsklasse I (Klasse der ältesten Schüler) spielen musste und wir das Pech hatten, dreimal (von insgesamt vier teilnehmenden Mannschaften in der WK I) gegen die „Jungs“ spielen zu müssen, die dann auch ausnahmslos die ersten Plätze belegten. Außerdem gab es aufgrund der ungeraden Teilnehmerzahl ein „Freilos“, welches alle anderen Mädchenteams geschenkt bekamen, Mainburg jedoch nicht. Dadurch vom Losglück benachteiligt, wurde unser Team mit 6 Mannschaftspunkten und 11,5 Brettpunkten Fünfter. Die Siegermannschaft hatte lediglich einen Mannschaftspunkt und 1,5 Brettpunkte mehr, das Feld lag bei den Mädchen demzufolge ausgesprochen eng zusammen. Hätte unsere Mädchenmannschaft in der letzten Runde das Freilos bekommen, anstatt gegen die spätere zweitplatzierte „Jungsmannschaft“ spielen zu müssen, wäre unser Team noch Erster geworden. Die Sieger hatten das Freilos, durften gegen die zwei schwächsten Mannschaften spielen und trennten sich gegen unser Team glücklich Unentschieden. Das aber nur, da eine Spielerin in Gewinnstellung auf Zeit verlor. Hier bewies die Turnierorganisation keine glückliche Hand, die beiden Wertungsklassen zusammenzulegen.
In der Wertungsklasse II wurde in diesem Jahr die Anzahl der Spieler von vier auf sechs erhöht, was uns besonders traf, da wir nur fünf Spieler aufbieten konnten. Im Vorfeld gingen wir davon aus, dass wir Brett 2 freilassen können, da der Spieler auf diesem Brett fehlte.
So ist das auch in den unteren Klassen im Vereinsschach üblich. Hier wurden wir eines besseren belehrt, sodass wir auffüllen und Brett 6 freilassen mussten. Diese harte Vorgehensweise ist sonst lediglich bei höheren Jugendspielklassen (Bayern- oder Landesliga) gefordert. Die Gegner in der ersten Runde freuten sich zunächst auch gleich über den geschenkten Punkt, mussten dann allerdings feststellen, dass dann immer noch eine 5:1 Niederlage möglich ist. In der zweiten Runde konnten unsere beiden ersten Bretter gewinnen, allerdings wurden unsere „Fünftklässler“ von den erfahreneren Spielern abgezockt, sodass der Kampf mit 4:2 verloren ging. Die weiteren Spiele konnten wieder mit 5:1 gewonnen werden. In der vorletzten Runde mussten wir gegen den Favoriten Ergolding ran, die im ganzen Turnier lediglich zwei Brettunkte abgaben, davon immerhin 1,5 gegen unser Team. In der letzten Runde ging es dann um einen Platz auf dem Treppchen, das gegen den späteren Tabellenvierten souverän mit 5:1 gewonnen wurde. Mit der Aufstellung Maximilian Lohr, Jonathan Lehmeier, Ferdinand Köglmeier, Alexander Lohr und Robert Aunkofer belegte das Team vom Gymnasium Mainburg den tollen dritten Platz mit 10 Mannschaftspunkten und 28,5 Brettpunkten und das mit einem Mann weniger! Hervorzuheben ist die geschlossene Mannschaftsleistung, bei der jeder Spieler mindestens 5 Punkte erzielte, Maximilian Lohr gewann auf Brett 1 sogar alle seine Partien! Im nächsten Jahr hoffen wir bei den Mädchen wieder auf eine gerechtere und glücklichere Auslosung und bei den Jungs versuchen wir den Favoriten aus Ergolding in Bedrängnis zu bringen, was uns allerdings nur vollzählig und in Bestbesetzung gelingen kann.

Werner Lohr

 

 

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