Interview mit Gastschüler Isaiah Cornutt aus den USA

 

Isaiah, stelle dich doch bitte kurz vor!


Ich bin Isaiah Cornutt, stamme aus Oregon in den USA und wohne in Eugene, das ist nach Portland die zweitgrößte Stadt in Oregon. Ich besuche normalerweise die 12. Klasse der Willamette High School, also die Abschlussklasse. Meine Lieblingsfächer sind Deutsch und Anatomie. Darüber hinaus spiele ich Trompete in der Schulband und mache in meiner Freizeit gerne Ausflüge in Oregon, zum Beispiel an die wunderschöne Küste oder ins quirlige Portland. Ansonsten unternehme ich gerne etwas mit Freunden, gehe ins Kino oder zum Schwimmen an den See.

 

Warum hast du dich für einen fünfmonatigen Aufenthalt in Mainburg entschieden?


Ich war mit dem GAPP-Austausch und unseren Lehrerinnen Mrs Petty und Mrs Lancaster hier in Mainburg, denn das Gabelsberger-Gymnasium ist unsere Partnerschule. Mit einer Gruppe von ungefähr 10 Schülerinnen und Schülern flogen wir im Juni und Juli 2017 zunächst nach Frankfurt, reisten dann nach München weiter und besuchten schließlich unsere Austauschfamilien in Mainburg. Mir hat es so gut gefallen, dass ich länger hierbleiben wollte. Die Leute sind sehr nett und die bayerische Kultur mit ihren Bräuchen und Festen gefällt mir.

 

Wie lange dauert dein Aufenthalt?


Ich bin seit 3. September 2018 hier und fliege am 29. Januar 2019 zurück. Ich lebe bei einem Mitschüler, der bereits mein Partner im GAPP-Austausch war. Dazu musste ich eine Art Visum beantragen und das GGM, insbesondere Frau Gastpar, half mir dabei, den Aufenthalt zu organisieren.

 

Wie sieht bzw. sah dein Alltag hier in Mainburg aus?


Ich gehe natürlich zur Schule, bekomme aber hier in Deutschland keine Schulnoten. Ich besuchte meistens die 11. Klasse, war aber auch in der 10., 6. und 12. Jahrgangsstufe zu Gast. Normalerweise erlebte ich Englisch- und Deutschstunden, hatte zusätzlich noch andere Fächer. In den Englischstunden war ich als Muttersprachler schon hilfreich. Unter der Woche bleibt dann nicht mehr sehr viel Zeit – ich gehe ins Fitnessstudio und feiere am Wochenende oft mit Freunden.

 

Was waren besondere Erlebnisse für dich während deines Aufenthalts hier?


Im Herbst war ich mit meiner Austauschfamilie für vier Tage in Berlin. Wir besichtigten das Brandenburger Tor, den Bundestag und verschiedene Museen sowie den Fernsehturm. Die Geschichte Berlins und die Teilung der Stadt haben mich besonders beeindruckt.    

In den Herbstferien fuhr ich nach Amsterdam, weil ich schon immer dorthin wollte. Ich reiste für zwei Tage allein mit dem Zug. Die Bootsfahrt auf den Grachten war sehr schön, ich war auch im Anne-Frank-Haus und habe mich über ihr Schicksal informiert. Die Gebäude der niederländischen Hauptstadt sind alt und Amsterdams Geschichte ist sehr interessant.

 

Hattest du Heimweh?


Nein, eigentlich nicht. Aber ich vermisse das Autofahren, weil ich zwar einen Führerschein habe, aber in Deutschland noch nicht fahren darf. Das ist schade, weil es Freiheiten eröffnet und man unabhängig ist. Freunde und Familie fehlen mir schon ein wenig, aber wir halten Kontakt über soziale Medien.

 

Was sind deine Pläne für die Zukunft?


Ich werde im Juni die High School beenden und dann wohl studieren. Ich bin noch nicht sicher, aber ich möchte vielleicht Ingenieur werden. Bis dahin werde ich in der Firma, in der mein Vater arbeitet, jobben und ein bisschen Geld verdienen.

 

Herzlichen Dank für das Interview und alles Gute für deine Zukunft!

 

 

 

 

 

Interview und Foto: Gloria Bäumler, StRin

 

 

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