Das Verkehrssicherheitstraining unserer 5. Klassen

 

Wie wichtig die richtige Einschätzung von Schülerinnen und Schülern im Verkehr ist, demonstrierte Arno Baller vom ADAC bei der Aktion "Hallo Auto" am Gymnasiumsparkplatz.

 

Der ADAC bietet seit 20 Jahren in ganz Bayern in Kooperation mit dem Kultusministerium diese kostenlose Schulung an allen Schulen an. In Mainburg hat sie Lorenz Günther, Lehrer an der Hallertauer Mittelschule organisiert. Die Feuerwehr, die Stadt Mainburg, der Bauhof, die beiden Hausmeister Alexander Frisch und Volker Bischof und die Wasserversorgung Au hatten vom Schlauch bis zum Wasser alles vorbereitet, wofür sie einen großen Dank erhielten. Für das Gabelsberger-Gymnasium hatte Studienrätin Dr. Gisela Meier-Orschler die Organisation für alle 5. Klassen übernommen.

 

Zum besseren Verständnis musste jeder Schüler eine kurze Strecke sprinten und beim Schwenken einer Fahne sofort stehen bleiben. Bereits da kam die Erkenntnis auf, dass ein beabsichtigtes Zum-Stehen-Kommen wesentlich schneller geht, als wenn der Stopp überraschend angezeigt wird. Zur besseren Verständnis über diesen Vorgang, wurde der "Weg" vom Sehen angefangen mit den Augen, der Weiterleitung an das Gehirn und dem Befehl an die Beine zum Stehen, erklärt. Der Übertrag auf Reaktionsweg zu Bremsweg bis hin zum Anhalteweg war dann eine einfache Sache. Nicht so einfach war die nächste Aufgabe. Jeder Schüler sollte die Strecke mit einem Hütchen markieren, die dem Bremsweg eines PKWs entspricht. Der erste Test war erschreckend, denn jedes der Hütchen wäre überfahren worden. Das beeindruckte die Jugendlichen so, dass sie beim nächsten Test etwas großzügiger mit ihren Streckenabmessungen waren. Dass der Bremsweg sich bei nasser Straße noch verlängert, konnte man beim nächsten Bremsvorgang mit total nasser Straße eindeutig feststellen. Wenn ein Fahrer dann unter Umständen mit Radio-Verstellen, Handynutzung oder ähnlichem im Auto beschäftigt ist, steigert sich die Reaktion und somit der Bremsweg um ein Vielfaches. Allen war nach dieser Demonstration klar, sobald man ein Auto sehen kann, sollte man nicht mehr über die Straße gehen, vor allem da Jugendliche die Länge des Abstandes noch nicht richtig einschätzen können. Als besonderes Schmankerl durften danach immer zwei Schüler im Auto mitfahren und einen abrupten Bremsvorgang miterleben. Dazu gab es noch den Hinweis, dass der Gurt immer passen muss, oder durch Sitzerhöhung passend gemacht werden muss, da sonst Verletzungen durch den Gurt möglich sind. Auch Handynutzung ist im Straßenverkehr ein absolutes Verbot, im Auto genauso wie auf der Straße, da sie ablenkt, den Blick auf den Verkehr nimmt und tödlich enden kann.

 

 

Hallertauer Zeitung

 

 

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