Gymnasiasten erinnern an den Völkermord in Ruanda

 

Als „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ befasste sich die 8. Klasse von StR Hans Reichel mit einem Völkermord, der immer wieder leicht in Vergessenheit ist. Vor 25 Jahren fand in Ruanda ein Völkermord mit einer Million Toten in nur 100 Tagen statt. Im Geografie-Unterricht entschieden sich die SchülerInnen dafür, sich näher mit diesem Thema zu beschäftigen. Durch den Film „Hotel Ruanda“ erhielten die Jugendlichen einen ersten Einblick in diese Geschichte, bevor sie sich mit einem Projekt ausführlicher mit diesem Völkermord auseinandersetzten. Wie konnte es dazu kommen, dass die beiden Bevölkerungsgruppen, die Hutu und die Tutsi, sich gegenseitig so bekämpften? Sogar in den Pässen der Bewohner wurde die Abstammung eingetragen. Weitere Gruppen untersuchten den Auslöser und die genaueren Umstände, die zu diesem Massaker führten. Des Weiteren wurde geforscht, wie es in Ruanda heute aussieht. Ruanda lebt überwiegend vom Fremdenverkehr und hofft auf einen langen Frieden. Lehrer Reichel lobte das große Engagement und Interesse seiner SchülerInnen. Worte, denen Schulleiter Alexander Wildgans nur zustimmen konnte, da man aus einer Fußnote im Lehrplan eine Besonderheit erarbeitet habe.

Hallertauer Zeitung

 

 

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