Gymnasiasten bundesweit auf dem 4. Platz

 

Im letzten Schuljahr  nahmen erstmals Schüler der Klasse 6 d an einem bundesweiten Wettbewerb teil und holten bei allen Teilnehmern aus ganz Deutschland den 4. Platz, der nun überreicht wurde.

 

Unter der Leitung von Studienrätin Elisabeth Hainzlmaier beteiligten sich die Schüler am Schulwanderwettbewerb "Biologische Vielfalt". Unter dem Motto "Raus aus der Schule und Vielfalt entdecken" , hieß das erst einmal eine gemeinsame Wanderung zu organisieren. Als Hauptthema wurde die Wanderung unter das Motto "Wilde Apotheke - Erste Hilfe am Wegesrand" gestellt und mit dem Unterrichtsfach Natur und Technik verbunden. Weiter wurden im Biologieunterricht nach den wichtigsten und heimischen Heilpflanzen geforscht.  Es gibt viele kleine Verletzungen vom Insektenstich, über Schürfwunden bis zu Blasen an den Füßen. Nicht immer sind teure Medikamente notwendig, wenn die Natur uns solche auf dem Wegesrand anbietet und sie genauso hilfreich sind.

 

Die Wanderung führte dann rund um Mainburg, wo die Heilpflanzen gesucht, fotografiert und gesammelt und teilweise auch gleich auf die Probe gestellt wurden. Vor Ort getestet wurde der Spitzwegerich, der kleine Wunden  desinfiziert  und den Juckreiz und Schwellung bei  Insektenstichen lindert. Der Breitwegerich war hilfreich bei gelaufenen Blasen durch Auflegen eines Blattes. Bei Insektenstichen helfen auch der Saft der Blätter der Gänseblümchen. Bei Herpesbläschen hat der Saft der Braunelle geholfen und der Huflattich ist bei Sonnenbrand sehr zu empfehlen.

 

Mit allen gefundenen Pflanzen wurde im Anschluss ein Herbarium angelegt und im naturwissenschaftlichen Track der Schule aufgestellt.  Es soll den anderen Schülern und Lehrern einen Einblick geben, wie wertvoll  und hilfreich die Schätze aus der Natur sind. Im Informatik-Unterricht wurde eine Power-Point-Präsentation der selbst aufgenommenen Pflanzen erstellt und auf der Homepage der Schule unter dem Link: wilde Apotheke- Erste Hilfe am Wegesrand positioniert.

 

Den Abschluss bildete ein gemeinsames Gespräch, dass Schüler und Lehrer nachdenklich werden ließ. Der Lebensstil und die Einstellung vieler Menschen   trägt immer stärker dazu bei, dass die Artenvielfalt im Tier- und Pflanzenreich immer mehr verdrängt wird. Mit einem Brainstorming wurden Vorschläge und Ideen gesammelt, wie man zum Erhalt der Vielfalt beitragen könnte. Die wichtigsten Erkenntnisse, gerade für Schüler waren, dass man Fahrgemeinschaften bilden sollte, öffentliche Verkehrsmittel oder das Fahrrad nutzen und vor allem die Vermeidung von Plastik in allen Lebenslagen. Es sollten wieder verstärkt wieder verwendbare Taschen genutzt werden. Wichtig war den Schülern auch, sich im Naturschutz zu engagieren und andere Menschen auf dieses Problem aufmerksam zu machen. Das vordringende Anliegen aber war, die Bio-Landwirtschaft zu nutzen. Regional und ökologisch einkaufen, ist überall möglich und nützt der Natur und der Landwirtschaft.

 

Abschließend waren sich alle Schüler einig, dass das eines der interessantesten Projekte war und dass die "wilde Apotheke" am Wegesrand viel Spaß gemacht hat und es sich lohnt, die Pflanzen näher kennen zu lernen und vor allem ihre heilsame Wirkung.
Stellvertretender Schulleiter Franz Baumer lobte das Engegemant der Schüler und dankte Lehrerin Hainzlmaier für die Teilnahme am bundesweiten Wettbewerb.  

 

 

 

 

 

 

Isabella Goossens, Hallertauer Zeitung

 

 

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