Gesundheitswoche am Gymnasium

 

Jährlich schreibt das Bundesministerium einen Gesundheitstag aus und Studienrätin Anja Spreider als Gesundheitsbeauftragte am Gabelsberger Gymnasium organisiert dazu immer einen besonderen Schultag.

 

Das Thema des Gesundheitstages war in diesem Jahr "Nachhaltigkeit und Müllvermeidung" und so wurde auch dieser Schultag gestaltet. Die 9. Klasse hatte zu diesem Tag einiges vorbereitet und stellvertretender Schulleiter Studiendirektor Franz Baumer fand es eine hervorragende Idee sich um die Nachhaltigkeit schon in jungen Jahren zu kümmern und dankte den Schülern und Lehrerin Spreider für ihr Engagement.

 

Die Klasse 9 e organisierte zusammen mit ihrer Lehrerin einen Vortrag und viele praktische Details dazu für die 7. Klassen. Nachhaltigkeit bedeutet der bewusste Umgang mit der Natur. Das ist notwendig, damit auch die Generationen nach uns noch eine intakte Umwelt haben. Die Schüler empfahlen in ihrem Vortrag die 10 Gebote der Natur. Es sollen pflanzliche Lebensmittel wie Obst und Gemüse auf dem Speiseplan stehen. Beim Fleisch sollte man sparsam sein, aber dafür nur hochwertiges kaufen. Billigfleisch bedeutet nicht unbedingt artgerechte Haltung. Auf dem Speiseplan sollten ökologisch erzeugte Produkte ohne Spritzmittel und Gifte stehen. Für den Umweltschutz sind regionale Produkte und saisonale Lebensmittel zu bevorzugen. Alles was je nach Jahreszeit und aus der Region geerntet wird, ist gesünder und ohne Konservierungsstoffe. Weiter sollten gering bearbeitet Lebensmittel verzehrt werden. Meist wird nur Obst und Gemüse in genormter Form, ohne Dellen und Kanten in den Handel gebracht. Die Natur ist aber nicht immer makellos und jedes Obst sieht nicht gleich aus. Es schmeckt aber trotzdem und vielleicht sogar besser. Frau Spreider versprach aus ihrem Garten Äpfel mitzubringen, die zwar nicht alle schön aussehen, aber traumhaft duften und schmecken, ohne irgend welche Spritzmittel. Beim Einkauf sollte man auf faire Ware Wert legen. Die Erzeuger müssen für ihre Arbeit einen fairen und angemessenen Preis erhalten. Gerade bei der Milch herrscht derzeit ein großer Unterschied im Preisgefüge. Oder man kauft fair trade-Produkte, für die Edeka den Verkauf übernommen hat. Man soll Ressourcen schonen. Nicht alles ist Müll und man kann auch schon beim Einkauf Müll sparen, wie beim Wochenmarkt. Im Herbst, wenn alle Früchte und Gemüse geerntet werden, kann man es einwintern, einkochen und einmachen.. Dann hat man auch im Winter gesundes Gemüse. Nebenbei erfuhren die Schüler auch noch viele verschiedene Gemüsearten für den Winter oder den Unterschied zwischen Steckrübe und Butterrübe.

 

Zum Schluss gab es von den Schülern noch viele praktische Tipps. Aus leeren Nutellagläsern kann man Seifenspender basteln. Überreife Orangen muss man nicht weg werfen, man kann daraus herrlich duftende Teelichter herstellen. Apfeltee kann man selber mit Äpfel zubereiten und mit Zimt und Minze verfeinern. Die Schüler boten zum Probieren fünf verschiedene selbst hergestellte Tees an.

 

Zum Schluss gab es einen großen Dank an die Drogerie DM in Mainburg, die seit Jahren diese nachhaltige Aktion am Gymnasium mit Produkten unterstützen.

 

 

 

 

 

 

Text und Bild: Isabella Goossens, Hallertauer Zeitung

 

 

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