Abiturfeier am Gabelsberger-Gymnasium

 

Ein besonderer Jahrgang legte heuer am Gabelsberger-Gymnasium sein Abitur ab. Mit 134 Schülern war der Jahrgang zwar etwas kleiner als in den beiden letzten Jahren, dafür aber auch feiner. Das Abitur mit 1,0 legten (von rechts) Laura Bergermeier, mit dem besten Ergebnis, das es jemals an der Schule gegeben hat, vor Franziska Widmann, Victoria Puls, Merve Aydin, Dielle Syliqi, Thomas Oberhauser, Pauline Weigert und Verena Schreiner ab.

 

Zur Musik von "Pomp and Circumstance" zogen die Abiturienten in eleganter Abendgarderobe in die Aula des Gabelsberger-Gymnasiums ein. Die Jahrgangsstufensprecherinnen Franziska Listl und Victoria Puls begrüßten Stadtpfarrer Josef Paulus, Landrat Martin Neumeyer, die beiden Mainburger Bürgermeister Josef Reiser und Hannelore Langwieser, die Bürgermeister aus Aiglsbach und Attenhofen, Vertreter der Raiffeisenbank und Sparkasse und vor allem Schulleiter Alexander Wildgans, seine Vorgänger im Direktorat Alois Mandl und Hermann Meister, den Schulverein , Elternbeiratsvorsitzende Gabriele Biebl und vor allem Studienkoordinator Otto Faber und dankten Hausmeister Wolfgang Heinz für die perfekte Organisation der Feier.

 

Landrat Neumeyer freute sich, bei diesem "Finale der Abiturienten" dabei sein zu dürfen. „Der Leidensweg mancher Eltern ist überstanden, die Lehrer sind geschafft und die Schüler haben es geschafft“. Er erinnerte daran, was man im Kopf habe, könne einem keiner mehr nehmen und allen stehe nun eine traumhaft schöne Zukunft bevor. Aber man müsse auch zugreifen, nicht wie beim Fußball, fügte er belustigt an, und wünschte eine super Feier. Reinholf Furtmeier, der Leiter des Vokalensembles der Oberstufe griff den "Fußball" von Landrat Neumeyer auf und erklärte: "Ihr habt das Finale erreicht!" und umrahmte mit dem Vokalensemble mit passenden Liedern die Feierstunde. Bürgermeister Reiser zeigte sich begeistert von seiner Schule und seinen erfolgreichen Schülern/innen. Er dankte Betreuer Faber für seine jahrelange väterliche Betreuung der Abiturient/innen. Elternbeiratsvorsitzende Biebl befasste sich mit dem Werdegang eines Schülers, mit den Höhen und Tiefen für Schüler, Lehrer und Eltern und stellte fest, dass es nichts Schöneres gebe, als glückliche und zufriedene Gesichter der Kinder. Eltern werden aber auch nach dem Abitur immer ihren Kindern zur Seite stehen.

 

Faber, dessen fünfter G 8-Jahrgang und 9. Abiturjahrgang die diesjährigen Abiturient/innen waren, zog ein Resümee, auch im Namen des Mitbetreuers Robert Wittl: Der Jahrgang war ein besonderer. Acht Schüler/innen haben eine 1,0 und 56 Absolvent/innen eine Eins vor dem Komma. Trotzdem hielten sie auch den Rekord an "erzieherischen Maßnahmen" der Betreuer. Auch mit Absenzen glänzten einige Schüler/innen und haben trotzdem das Abitur geschafft. "Ihr wart ein pflegeleichter Jahrgang" war das Fazit und "Ihr kennt Werte und Verantwortung". Christina Dietl und Oliver Respondek gingen auf die Schulzeit seit 2006 ein. Immer wieder waren Entscheidungen, wie die Fächerwahl und vieles mehr zu treffen und das hat die Schüler erwachsen gemacht. Das hätten sie auch mit dem geistreichsten Kabarett seit Jahren unter Beweis gestellt, auch wenn es manchmal Ausrutscher gab, wie die Wasserschlacht, fügten sie humorvoll dazu. Ein großer Dank ging an die Lehrer/innen für den speziellen pädagogischen Unterricht, der sicher auf dem weiteren Weg hilfreich ist, das viele Korrigieren, Studienfahrten und Grillfeste, für die die Lehrkräfte oft ihre Freizeit opferten und vor allem an Lehrer/innen, ohne den man die Oberstufe sicher nicht so reibungslos absolviert hätte. Die Schüler hoffen, mit den guten Noten etwas davon gutgemacht zu haben. Den Eltern wurde für "das Aushalten des Abistresses" gedankt. Schulleiter Wildgans ist zwar noch nicht lange an der Schule, aber auch er stellte fest, dass dies ein besonderer Jahrgang sei. Dann wurde endlich das begehrte Dokument, das Abiturzeugnis, überreicht. Zum Zeugnis gab es eine Rose, die der Elternbeirat gespendet hatte.

 

 

 

 

Hallertauer Zeitung

 

 

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