Abitur und Entlassfeier 2017

 

„Nicht für die Schule, sondern für das Leben lernt man!“  Diesen Satz haben die Schüler des Gabelsberger-Gymnasiums im Laufe ihrer achtjährigen Gymnasiallaufbahn wohl häufig gehört. Jetzt darf sich zeigen, ob das nun stimmt oder nicht. Denn diese Tage erhielten die 160 Absolventen im Rahmen der Entlassfeier ihre heißersehnten Reifezeugnisse. Viele wohlige Worte fanden auch die Ehrengäste, Eltern und Lehrer, die ihren Schützlingen für ihre noch unbeschriebene Zukunft das Allerbeste mit auf den Weg gaben.

 

Es war ein besonderer Tag am Gabelsberger-Gymnasium in Mainburg. Schlips war geknotet, Kleider geschnürt und  die Haarpracht gebändigt. Nach einem langen Kampf mit Vektoren und Funktionen, Vokabeln und Deklinationen ließen sich die Abiturienten für ihren Erfolg kräftig hochleben. „Ihr seid die heutigen Heros“, sagte Landrat Martin Neumeyer, für den die Entlassfeier am GGM die zweite von insgesamt drei Terminen war. Reifezeugnisse – Das hieße wohl auch, dass die Schülerinnen und Schüler nicht nur reif, sondern nach all der Paukerei wahrscheinlich reif für die Insel seien.

 

Verabschiedet wurde einer der größten Abiturjahrgänge in der Geschichte des Gabelsberger-Gymnasiums. 160 Eleven, darunter sage und schreibe 55 mit einer Eins vor dem Komma, fieberten unentwegt auf diesen ganz besonderen Tag hin. Zwei arbeitsreiche Jahre der Q-Phase mit zahlreichen Klausuren, die Abiturfahrt als letztes Gemeinschaftserlebnis und letztlich die erfolgreich Abiturprüfung liegen hinter ihnen. Ganze viermal wurde die Traumnote 1,0 erreicht. Stellvertretender Schulleiter Franz Baumer dankte allen Eltern, dass sie ihren Kindern immer den Rücken freigehalten haben sowie dem anwesenden Lehrerkollegium für die getane Arbeit.

 

Außerdem beehrte Anselm Räde, Ministerialbeauftragter und leitender Oberstudienrektor, mit seinem Besuch. Weitere Ehrengäste waren Stadtpfarrer Josef Paulus und Polizeihauptkommissar Stanglmair zugegen. Ebenso anwesend zur Feierstunde waren der ehemalige Schulleiter Oberstudienrat Heinz Ludwig und sein früherer Stellvertreter Studiendirektor Alois Mandl. Die Jahrgangsstufensprecher Amelie Rach und Senta Summerer begrüßten die Gäste in der vollen Mittelschulturnhalle, die Rektor Hanns Seidl zur Verfügung stellte.

 

Als Vertreterin der Stadt Mainburg gratulierte auch Vizebürgermeisterin Hannelore Langwieser zur bestanden Abiturprüfung. Auch für sie geht damit eine Ära zu Ende: „Ihr seid der letzte Jahrgang, der seine Jahre am GGM mit mir und meinem Mann verbracht hat“. Legendär sind und waren ihre Schnitzelsemmeln, zu hunderten genossen von den Schülern in der Pause. Nun heißt es für die Schüler Abschied nehmen von ihrer schulischen Heimat verlassen und sich aufmachen zu neuen Horizonten. Egal wohin die Wege auch führen: „Vergesst nicht wo eure Wurzeln sind“, erinnerte Langwieser die Absvolenten.

 

Untermalt wurde die Feierlichkeit stimmungsvoll vom Vokalensemble unter Reinhold Furtmeiers Leitung.

 

Gabriele Biebl und Winfried Stark nahmen auf eine amüsante Zeitreise durch die Höhen und Tiefen eines Schülerlebens. Abschiedsworte hatte auch Oberstufenkoordinator Robert Wittl vorbereitet. Zusammen mit Studiendirektor Otto Faber betreute er den schülerstarken Jahrgang. Er beschäftigte sich mit der Frage was denn aus der Schulzeit hängen bliebe. „In Summe hoffentlich ein freudiger Rückblick auf die eigene Schulzeit“, so Wittl. In den Worten der Schülersprecher Felix Groll und Imelda Rach wurde deutlich, dass neben all dem Schulstoff der so häufig gehörte Satz: „Macht was aus eurem Leben“ hängen blieb.  „Die Zukunft liegt unbeschrieben vor euch, engagiert euch und gestaltet sie“, lauteten Franz Baumers Geleitworte ehe mit der Zeugnisaushändigung der unbestrittene Höhepunkt folgte.

 

Besonders groß war die Freude bei Jan Meißner (854 von 900 Punkten), Marina Stempfhuber (846 Punkte), Anna Gerg (837 Punkte) und Julian Schoderer (823 Punkte). Allesamt erzielten sie die Traumnote 1,0 und erhielten für diese überragende Leistung eine Urkunde und mehrere Buchgeschenke.

 

Ebenso ehrte man exzellente Schülerleistungen in einzelnen Fächern. Der BioZukunftsPreis 2017 ging an Lea Eichlberger. Im Fach Latein bekam Florian Alkofer eine goldene Anstecknadel sowie eine Urkunde. Für die beste Seminararbeit im Fach Physik überreichte Franz Baumer im Namen der LMU einen Preis an Stefan Rummel. Über eine Urkunde sowie eine kostenlose Mitgliedschaft bei der Deutschen Physikalischen Gesellschaft freuten sich Lukas Gantner, Niklas Moser, Lukas Fersch und Regina Harrieder.

 

 

 

 

 

 

Text und Bilder: Simone Huber, Hallertauer Zeitung

 

 

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